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Sensebezirk wieder im Staatsrat vertreten

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Sensebezirk wieder im Staatsrat vertreten

Der 47-jährige Beat Vonlanthen aus St. Antoni tritt die Nachfolge von Urs Schwaller an

Der Sensebezirk wird auch nach der Ära Schwaller im Staatsrat vertreten sein: Beat Vonlanthen aus Niedermuhren gilt als gewählt, nachdem die SVP am Montagabend ihren Verzicht auf die Teilnahme am zweiten Wahlgang bekannt gegeben hat.

Von ARTHUR ZURKINDEN

Am Sonntagabend schien die SVP noch entschlossen zu sein, mit ihrer Kandidatin Katharina Thalmann-Bolz aus Murten in den zweiten Wahlgang zu steigen. Nach eingehender Analyse der Wahlresultate ist aber der Kantonalvorstand der SVP am Montagabend zur Überzeugung gelangt, dass die SVP-Kandidatin im zweiten Wahlgang chancenlos wäre. «Wir sind sehr stolz über das erzielte Ergebnis», hält Präsident Jean-Luc Rimaz fest. Doch sei sich die SVP bewusst, dass der Rückstand zu Beat Vonlanthen nicht aufgeholt werden kann. Und weil die SVP eine Partei ist, die Kosten sparen will, verzichte sie auf die Teilnahme am zweiten Wahlgang.

Laut Rimaz ist es aber nicht normal, dass eine Partei, die an den letzten eidgenössischen Wahlen fast einen Viertel der Stimmen erreicht hat, nicht im Staatsrat vertreten ist. «Wir haben nun den Erfolg auf 2006 aufgeschoben», betont er und möchte allen Wählerinnen und Wählern danken, die am Wochenende die SVP-Kandidatin unterstützt haben.

«Ein richtiger Entscheid»

«Ich bin damit einverstanden. Es ist ein richtiger Entscheid», sagte Katharina Thalmann. «Wir werden den Anspruch auf einen Sitz in der Regierung im Jahre 2006 geltend machen», fügt sie bei, kann aber nicht sagen, ob sie nochmals antreten werde.

Jedenfalls ist sie überzeugt, richtig gehandelt zu haben, als sie die Kandidatur angenommen hat. «Es war eine harte Zeit, aber ich bereue gar nichts», meint sie und ist der Ansicht, dass sie in drei Monaten so wertvolle Erfahrungen gesammelt hat, für die es normalerweise Jahre bedarf.

Persönlicher Erfolg

Die Murtner Gemeinderätin wertet ihr Resultat denn auch als Erfolg. Sie vergleicht dabei die 27 Prozent Stimmen mit dem Ergebnis der eidgenössischen Wahlen, an welchen die SVP einen Wähleranteil von über 21 Prozent erzielen konnte, wohl wissend, dass die beiden Wahlen nicht ganz vergleichbar sind. Sie freut sich vor allem, dass der Seebezirk geschlossen hinter ihr gestanden hat. Für sie ist ihr Resultat auch eine Bestätigung des guten Abschneidens der SVP an den Herbstwahlen 2003.

Fairer Wahlkampf

Katharina Thalmann kann auch festhalten, dass der Wahlkampf sehr fair verlaufen ist, auch in den meisten Medien. Er war so fair, dass sie mit den Gegenkandidaten gar einzigartige Freundschaften schliessen konnte.

«Freue mich riesig»

Beat Vonlanthen konnte es am Montagabend kaum fassen, dass er der neue Staatsrat ist. «Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung», lautete sein erster Kommentar. Er hatte sich am Sonntagabend moralisch auf einen harten zweiten Wahlgang eingestellt und war bereit, nochmals alles zu geben. Deshalb war er auch entsprechend froh, als er am Montagabend vernahm, dass die Sache gelaufen war. «Ich kann mich nun voll auf meine neue Aufgabe als Staatsrat vorbereiten», gibt er zu verstehen und will alles tun, damit er auch «sofort anfangen kann».

Bekanntlich will Urs Schwaller sein Büro in der Finanzdirektion am 15. Juni räumen. Und die Vereidigung des neuen Staatsrates soll noch in der Juni-Session des Grossen Rates vorgenommen werden, welche ebenfalls am 15. Juni beginnt.

Versprechen einhalten

Beat Vonlanthen will nun als Staatsrat die Versprechen einlösen, die er während seiner Wahlkampagne abgegeben hat. Er will den Kanton Freiburg in eine gute Zukunft führen, will etwas bewegen im Kanton, will ihn weiterbringen. Auf seinem Programm stehen Steuererleichterungen, aber auch die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ist ihm ein grosses Anliegen. «Es wird sehr spannend», verspricht er in einer ersten Stellungnahme.

Auch er bestätigt, dass der Wahlkampf sehr fair verlaufen ist und alle Kandidaten ein freundschaftliches Verhalten an den Tag gelegt haben.

Anerkennung

Laut CVP-Präsident Georges-A. Bouverat hat die SVP mit ihrem Rückzieher den Wert des CVP-Kandidaten und sein hervorragendes Resultat vom Sonntag anerkannt. Er freut sich über die Wahl von Beat Vonlanthen.

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