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«Sensler Abende» und Jazz-Grössen

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Autor: Carole Schneuwly

45 Musikformationen, verteilt auf 13 Abende und drei Bühnen: So präsentiert sich die 22. Ausgabe der Jazz-Parade, die vom 2. bis zum 17. Juli auf und um den Georges-Python-Platz über die Bühne geht. Einmal mehr hat Organisator Jean-Claude Henguely ein vielfältiges Programm zusammengestellt, bei dem die Freunde des traditionellen Jazz ebenso auf ihre Kosten kommen wie Popmusikfans und das sowohl für international anerkannte Künstler als auch für Musiker aus Freiburg und der übrigen Schweiz Platz bietet.

Viel Mundart

Die bewährte Formel mit eher jazzigen Konzerten unter der Woche und eher poppigen Klängen an den Wochenenden behält Henguely bei. Gleich am Eröffnungsabend lässt er die Herzen der Deutschfreiburgerinnen und Deutschfreiburger höher schagen: Den ersten «Sensler Abend» bestreiten die Mundart-Rapper Eggippa Fifauter und Allzweckwaffe Gustav, der mit seinem neuen Album im Gepäck das deutsch- und das französischsprachige Publikum gleichermassen begeistern wird. Noch mehr Mundart gibts eine Woche später, am 9. Juli, mit dem Berner Urgestein Stiller Has und mit dem auch in Freiburg äusserst beliebten George aus dem Berner Seeland («Hie bin i deheim»).

Weitere Publikumsmagnete an den Wochenenden sind die James Brown Tribute Tour mit ihrer Hommage an den «Godfather of Soul», die französische Formation Kaophonic Tribu mit ihrem Ethnic-Rock-Transe, die Electro-Pop-Premiere der Jazz-Parade mit den Berner Bands Filewile und Fiji sowie der romantische Abschlussabend mit dem belgischen Chansonnier Frank Michael.

Internationale Grössen

Trotz reduzierten Budgets geben sich auch in diesem Jahr einige Grössen der internationalen Jazz-Szene die Ehre: So ist der Pianist Enrico Pieranunzi zusammen mit dem Gitarristen Philip Catherine zu hören, die Sängerin Yaël Angel interpretiert das Werk von Thelonious Monk, und die New York Voices treten mit dem Fribourg Jazz Orchestra unter der Leitung von Mathieu Kyriakidis auf.

Mit von der Partie sind ebenfalls die Aushängeschilder des Freiburger Jazz: Jung-Rentner Max Jendly gibt sein Abschiedskonzert mit der Big Band des Konservatoriums Freiburg, die er 20 Jahre lang geleitet hat, und Pianist Thierry Lang präsentiert, wie schon im letzten Jahr, Musiker seines Labels «En Face».

Zwei Master-Klassen

Um die Konzerte besser zu verteilen, finden jeden Abend je zwei Konzerte auf der Hauptbühne (bisher drei), im New Orleans Café und im Armstrong Corner statt. Im New Orleans Café sind ausserdem die WM-Fussballspiele, die während des Festivals ausgetragen werden, auf Grossleinwand zu sehen.

Schliesslich werden auch in diesem Jahr zwei Master-Klassen durchgeführt: Jene vom 7. Juli mit den New York Voices steht erstmals auch Amateuren offen, während Enrico Pieranunzi am 14. Juli mit Profi-Pianisten arbeitet – Zuhörer sind auch hier willkommen.

Alle Details finden sich auf der neu gestalteten, komplett zweisprachigen Internetseite: www.jazzparade.ch.

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