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Sensler Deputation muss sich für die Region einsetzen

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Der Leserbrief von Herrn Megert ist eine klare Beleidigung der Bevölkerung des Sensebezirks. Er stellt sich wohl vor, die Sensler lebten mit Fellen bekleidet in Höhlen und versuchten, mit Keulen und Speeren bewaffnet das Spital Tafers zu verteidigen.

Niemand im Sensebezirk verlangt, dass die Kommunikation mit dem Personal eines Spitals auf Senslerdeutsch erfolgen muss. Es reicht, wenn man mit dem Spitalpersonal Hochdeutsch sprechen kann. Meines Wissens ist überall in der Deutschschweiz die schriftliche Kommunikation auf Hochdeutsch. Das weiss man übrigens auch im Sensebezirk.

Hier im Kanton Freiburg haben viele noch nicht gemerkt, dass wir ein zweisprachiger Kanton sind. Das zeigt das unsensible Vorgehen des Verwaltungsrates des Freiburger Spitals HFR. Dass das Kantonsspital je einmal zweisprachig wird, ist ein Wunschdenken vieler weltfremder Gesundheitsspezialisten. Dass sich nun das HFR ob der emotionalen Reaktionen aus dem Sensebezirk die Augen reibt, ist sehr positiv.

Die Grossräte des Sensebezirkes wurden gewählt, um sich für den Bezirk einzusetzen. Und da spielt es keine Rolle, welcher Partei man angehört. Wenn nun der Standort Tafers Stück für Stück herabgestuft wird, stellt sich die Frage einer Schliessung kurzfristig automatisch. Vielleicht will man das mit dieser Salamitaktik längerfristig auch erreichen. Als Konsequenz würden sich die Deutschfreiburger eher nach Bern orientieren. Es ist für die SVP Freiburg, für die «Sensler Volkspartei» also, legitim, die Volksinitiative «Für bürgernahe Spitäler» zu lancieren. Es geht dabei nicht nur um Standorte wie Tafers oder Riaz, sondern auch um eine Änderung des Grossratsentscheides von 2006. Das hat mit «ewiggestrigem Gedankengut» nichts zu tun. Es ist wichtig, dass die Kompetenzen über die strategische Ausrichtung des HFR wieder dem Grossen Rat zustehen. Der von Herrn Megert erwähnte Grossratsentscheid vom Juni 2006 war ein Fehler. Als einzige Partei war damals die SVP geschlossen dagegen.

Hans Schnell, Schmitten

«Dass das Kantonsspital je zweisprachig wird, ist ein Wunschdenken vieler weltfremder Gesundheitsspezialisten. Dass sich nun das HFR ob der emotionalen Reaktionen die Augen reibt, ist sehr positiv.»

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