Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Sensler gewinnen niveauarmes Derby

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Daniel haymoz

Von einem attraktiven und interessanten Kantonalderby zu sprechen, wäre vermessen. Trotzdem hätte man vom Heimteam eine kämpferisch bessere Leistung erwarten dürfen. Der miserable Zustand des Spielfeldes liess kein schönes Spiel zu. Trainer Weber wollte nach Bulle, um drei weitere Punkte zu ergattern; dies gelang mittels eines erfolgreichen Konterfussballs. Beim FC Bulle hingegen muss man sich nun langsam die Frage stellen, wohin des Weges und ob Trainer Henchoz noch die richtige Person am richtigen Platz ist.

Konzept- und planlos

Spielerisch, das wusste Trainer Weber schon vor dem Spiel, würde nicht viel zu erreichen sein. Deshalb forderte er seine Leute auf, den Ball schnell in die Spitze zu spielen. Das Heimteam machte nicht gerade den Anschein, als wollte es jeden Zweikampf gewinnen und das Spiel mit aller Kraft an sich reissen. Die Angriffsbemühungen waren zaghaft, unkonzentriert und zum Teil auch konzept- und planlos. Trotzdem konnten vereinzelt Abschlüsse provoziert werden (meist nach Eckbällen), die jedoch kläglich vergeben oder durch Adrian Schneuwly abgewehrt wurden.

In der 24. Minute leiteten die Sensler einen mustergültigen Konter ein. Dabei verwertete Doua eine massgerechte Vorlage von Schneuwly kaltblütig zur Führung. Während der SCD in der Folge nichts anbrennen liess, vermochte Bulle nicht den Eindruck zu vermitteln, dass es die nötigen Mittel hat, dem Gegner sein Spiel durch Kampf und Willen aufzudrängen.

Lapsus von Schneuwly

Nach dem Tee schien eine ganz andere Mannschaft des FC Bulle auf dem Platz zu stehen. Die von Brahimi, dem besten Spieler des Heimteams, eingeleiteten Angriffe zeigten endlich, dass dieses verunsicherte Team auch Qualitäten zu haben scheint. Trotzdem kam nichts Zählbares heraus. Erst als der Gästetorhüter in der 54. Minute einen Aufsetzer nicht blockieren konnte, gelang es Brahimi, den Ausgleich zu erzielen. In der Folge geriet der SC Düdingen während mehreren Minuten stark unter Druck. Doch die Routiniers Stulz, Brügger und Jenny, zum Teil auch mit taktischen Fouls, konnten das Spielgeschehen nach einer guten Stunde wieder beruhigen.

In der Folge plätscherte das Spiel hin und her, bis sich in der 65. Minute die Greyerzer Verteidigung und der Torhüter uneins waren und Lukas Schneuwly diese Tändelei kaltblütig zur erneuten Führung verwertete. Nur vier Minuten später fiel die Vorentscheidung durch einen erneuten katastrophalen Lapsus in Bulles Hintermannschaft. Der omnipräsente Schneuwly passte zum eingewechselten Maksuti, der zum 1:3 einschoss.

Lediglich der in der zweiten Hälfte reichlich unkonzentrierte Gästehüter machte das Geschehen wieder spannend, als er sich bei einem Abschlag am Strafraum den Ball abluchsen liess. Dieser Fehler brachte das Tabellenschlusslicht wieder auf 2:3 heran. Zu mehr reichte es nicht mehr.

Quo vadis, FC Bulle?

Nach der Niederlage gerät der FC Bulle immer tiefer in ein Fahrwasser, dass zwangsläufig in die Unterklassigkeit führen wird. Es stellt sich auch die Frage, ob Trainer Henchoz seine Mannschaft noch erreicht und er mit der prekären Tabellensitutaion bei seiner ersten Trainerstation nicht überfordert ist.

Mehr zum Thema