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Sensler Grossrat wird Opfer von Vandalenakt

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In der Nacht auf Pfingstmontag ist im Sense-Oberland ein Vandalenakt verübt worden: In Giffers haben Unbekannte eine Hausfassade und ein Auto mit Sprayereien wie «Scheiss Nazi» oder «Gegen Rechts» verunstaltet. Besitzer der Objekte, gegen die sich der nächtliche Vandalenakt richtete, ist FDP-Grossrat Ruedi Vonlanthen. Die Kantonspolizei Freiburg hat entsprechende Recherchen der «Freiburger Nachrichten» gestern bestätigt.

Bernard Vonlanthen, Mediensprecher der Kantons­polizei, erklärte, dass die Sprayereien ehrverletzenden Inhalts waren und sich mit grosser Wahrscheinlichkeit direkt gegen Ruedi Vonlanthen gerichtet hätten. Der Grossrat habe wegen Sachbeschädigung, Beschimpfung und übler Nachrede Anzeige gegen Unbekannt eingereicht. In welcher Höhe sich der Schaden bewegt, ist im Moment nicht bekannt.

Auch das Auto von Ruedi Vonlanthen wurde verunstaltet.

Die Kriminalpolizei habe Ermittlungen aufgenommen und prüfe, ob der Vandalenakt mit anderen Sprayereien oder dem Sabotageakt in der Guglera in Zusammenhang stehe. Vergangenen Oktober hatten Unbekannte das zukünftige Bundesasylzentrum Guglera mutwillig unter Wasser gesetzt (die FN berichteten). Bis heute fehlt von der Täterschaft jede Spur. Dass die Sprayereien mit dem Asylzentrum zu tun haben, über welches sich der Grossrat in der Vergangenheit kritisch geäussert hatte, könne nicht ausgeschlossen werden. Als Personen des öffentlichen Interesses würden Politiker in der Öffentlichkeit Aussagen machen und Forderung stellen, die nicht jedem gefielen, sagt Bernard Vonlanthen. «Dass der Unmut darüber sich auf diese Art und Weise manifestiert, kommt in Freiburg aber zum Glück doch eher selten vor.»

Ruedi Vonlanthen wollte sich zum laufenden Verfahren nicht äussern.

mz / Bilder: zvg

 

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