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Sensler Know-how für Berner Eisstadion

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Imelda ruffieux

Seit einigen Tagen ist auf der Strecke Tafers-Bern viermal am Tag ein Sondertransport unterwegs. Auf einem Konvoi bestehend aus zwei Lastwagen werden jeweils grosse Betonträger der Firma Element AG in Tafers transportiert. Sie sind für den Umbau der Postfinance Arena, dem Eisstadion auf der Berner Allmend, vorgesehen.

Schwerer als ein Panzer

Insgesamt hat das Taferser Unternehmen 55 Stück dieser vorgespannten Betonträger produziert – jeder von ihnen 36,5 Meter lang, 1,2 Meter breit und 54 Tonnen schwer. Zum Vergleich: Ein Panzer der Schweizer Armee wiegt etwa 40 Tonnen.

Über einer Trainingshalle

In Bern werden die schweren Betonträger dereinst eine grosse Trainingshalle überdachen, wie Tomasz Chorzepa, Projektmanager bei der Element AG, den FN erklärte. Auf der Decke dieser Halle wird ein Eisfeld (2200 Quadratmeter, 500 Zuschauerplätze) eingerichtet. Das Dach des Gebäudes soll eine nicht zu starke Wölbung aufweisen und muss die Vibrationen im Gebäude aushalten. Es wurden verschiedene Materialien geprüft, darunter auch Stahl. Schliesslich wurde dem Beton der Vorzug gegeben – auch weil diese Variante am günstigsten ist, wie Tomasz Chorzepa ausführt.

In die Betonträger werden Kabel gespannt. Diese kompensieren die Wölbung der Träger. «Es ist eine aufwendige Konstruktion. Ein Entwurf aus unserem Hause», führt der Projektmanager aus. Alle 55 Betonträger sind bereits produziert worden und warten auf dem Lagerplatz auf ihre Verlegung nach Bern.

Um die Fertig-Elemente auf den Bauplatz transportieren zu können, mussten auch einige logistische Probleme gelöst werden. Die Firma Andrey Transporte setzt dafür ein Gefährt ein, das in dieser Form erstmals in der Schweiz immatrikuliert wurde. Die Machart des Lastwagens der Marke Dolly erlaubt es, einen Dreiachser- in einen Fünfachser-Sattelzug umzuwandeln und so besonders grosse Schwertransporte zu bewältigen, wie Gaston Waeber gegenüber den FN erklärte.

Bahn frei

Da der Konvoi mit jeweils zwei Elementen etwa 90 Meter Strasse einnimmt, wird er jeweils von Begleitfahrzeugen eskortiert. Um ihm die Durchfahrt zu erleichtern, werden während dieser Zeit einige Verbindungsstrassen – etwa in Mariahilf – von der Polizei gesperrt. Die Transporte verlassen Tafers tagsüber jeweils um 9 Uhr, 12.30 Uhr und 15.45 Uhr.

Für den Transport und die Montage der schweren Teile in Bern sind gerade mal zehn Tage vorgesehen. Mittels eines Raupenkrans mit einer Spannweite von 70 Metern – des grössten in der Schweiz – werden die Träger auf den Bauplatz gehievt.

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