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Sensler Läufer-Clique als Motivation

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Autor: guido bielmann

In der ersten Runde noch an der Spitze mitlaufend, konnte Pascal Birbaum am Freiburger Altstadtlauf dann das Tempo von Girardet und Co. nicht mehr mitgehen. Aber er hielt sich auf den Verfolgerrängen und belegte schliesslich den sechsten Rang. Absolut zufrieden mit seiner Leistung sass er nach dem Rennen an einem Gartentisch der Läuferkantine beim Werkhof, wo sich jeweils auch Start und Ziel des Alt-stadtlaufs befinden. Vis-à-vis von Birbaum sass einer seiner Läuferkollegen, Erich Huber; beide laufen für das LAT Sense, welches ja auch Organisator des Altstadtlaufs war.

Der 34-jährige Pascal Birbaum gehört zu denjenigen Läufern, die zwar gegen einen Athleten wird David Girardet nichts ausrichten können, die jedoch einem Lauf wie jenem in der Freiburger Altstadt erst richtig Farbe verleihen. Ganz nach dem Prinzip: Ohne Zweiten gibt es keinen Sieger. Pascal Birbaum stammt ursprünglich aus Tafers und wohnt seit vier Jahren in Brünisried. Früher spielte er unter anderem auch während acht Jahren Unihockey, wobei er mit Unihockey Sense eine Saison in der 1. Liga spielte. Durch seinen Vater Alois ist er zum Laufsport gekommen: «Mein Vater ist immer gelaufen und hat uns Kinder mitgezogen. Und im Unihockey im Sommertraining haben wir dann immer Lauftraining gehabt. Als ich einmal den Murtenlauf machte, hat es mich gepackt.»

Keine Läufe im Winter

Anfänglich waren es ein bis zwei Trainings pro Woche, jetzt sind es fünf bis sechs, das heisst 80 bis 90 Kilometer. Ein Training, das für Pascal Birbaum gewiss nicht immer leicht ist, denn er ist Maurer bei Clerc Bau in Düdingen, übt also einen körperlich sehr strengen Beruf aus und ist bei Wind und Wetter draussen. Wie motiviert er sich denn gerade bei schlechtem Wetter fürs Training? «Ich trainiere zwei- bis dreimal pro Woche mit Erich Huber, Hugo Raemy, Mario Hänni, Pascal Schwaller oder auch Regula Zahno. Das motiviert mich. Es ist ja viel leichter, ins Training zu gehen, wenn man mit jemandem abgemacht hat.» Dabei hat sich eine eingeschworene Senseoberländer Trainingsclique gebildet, die an den Läufen in absoluter Kameradschaft auftritt, auch wenn die einen vom LAT Sense, andere vom Mahu-Team oder vom TSV Rechthalten sind. Am Sonntag ist in der Gruppe jeweils ein «Longjogg» angesagt. Eines tut der sonst wetterfeste Pascal Birbaum allerdings nicht: Läufe im Winter bestreiten. Seine Saison beginnt jeweils im März, wenn der Frühling einzieht.

Im Vorjahr war Pascal Birbaum am Altstadtlauf Dritter geworden. Das beste Resultat, das er bisher erzielt habe, sei 2010 der zweite Rang am Stierenberglauf in Schwarzsee gewesen: «Überhaupt passen mir die Steigungen besser. Ich sollte mich mehr auf die Bergläufe konzentrieren, dieses Jahr habe ich es fest im Plan.» Die physische Kraft dazu ist ihm durch seinen Maurerberuf gegeben: «Mein Beruf ist für die Kraft sicher ein Vorteil. Aber ich spüre andererseits in den Rennen auch, dass ich nicht immer vollkommen erholt antreten kann.» Sein Saisonziel wären eigentlich die Schweizer Berglauf-Meisterschaften Ende Juni in Lenzerheide gewesen. Aber da ist er zu einem Hochzeitsfest eines Freundes eingeladen.

Kurz nach dem Start führt Pascal Birbaum (zweiter von rechts) das Feld des 32. Altstadtlaufs an.Bild Corinne Aeberhard

32. Altstadtlauf: Girardet und Fürholz unangefochtene Sieger

Der 32. Freiburger Alt-stadtlauf vom vergangenen Sonntag zählt zum Freiburger Volkslauf-Cup und hatte zwei unangefochtene Sieger: Monika Fürholz (Marly) und David Girardet (Belfaux).

Monika Fürholz distanzierte die mehrfache Siegerin Regula Zahno (TSV Rechthalten) in der zweiten von fünf Runden. Das Männerrennen über sechs Runden (9,725 km) verlief weit spannender. Zunächst sah man eine Spitzengruppe mit David Girardet, Thomas Meszaros (Sieger 2009 und 2010), Adrian Jenny (Sieger 2011), Pascal Birbaum, Erich Huber und Mario Mergado.

Bei Rennhälfte liefen noch Girardet, Meszaros, Jenny und Huber vorn. In der vorletzten Runde waren es noch zwei, wobei Girardet dann angriff und Meszaros abhängen konnte. Girardets Marschplan auf die 100 km von Biel hin, die er 2010 gewonnen hatte, scheint aufzugehen.bi

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