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Sensler Paar erhält Post von der Queen

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Es ist nicht gerade alltäglich, dass ein Brief mit dem Absender «Buckingham Palace» und verziert mit dem königlichen Wappen den Weg in den Sensebezirk findet. Liliane Robatel-Ruffieux hat vor einigen Wochen einen solchen Brief erhalten. Dahinter steckt die Geschichte ihrer Eltern, denen sie mit einer kleinen Aktion eine besonders grosse Freude bereitet hat.

Seit 70 Jahren zusammen

Severin und Agnes Ruffieux haben am 20. November 1947 in der Pfarrkirche Plasselb geheiratet. Severin war damals 23 Jahre alt, seine Braut zarte 18. Seither bilden die beiden eine Einheit, ein Paar, das gute und schlechte Zeiten immer zusammen überwunden hat. Längst ist der talentierte Möbelschreiner, der viele wunderbare Freiburger Schränke entworfen und gebaut hat, pensioniert und geniesst mit seiner Agnes den Lebensabend.

Das Ehepaar an seinem 70. Hochzeitstag (kleines Bild: Tag der Hochzeit 1947)

Der 93-Jährige ist rüstig, kann viele Anekdoten und Geschichten von früheren Zeiten erzählen, oft verbunden mit etwas Schalk. Und er hat eine sehr philosophisch-weise Weltanschauung: Jeden Tag nehmen, wie er kommt und sich an kleinen Dingen freuen. Er sei dankbar für alles, was er erleben durfte, sagt er öfters im Gespräch. Und erlebt haben die beiden viel: Die harten Nachkriegsjahre, die Familienjahre mit fünf Kindern und die vielen Stunden, die sie in den eigenen Schreinerbetrieb gesteckt haben, den Severin Ruffieux nach der Lehre in seinem Heimatort Plasselb gegründet hat.

Auch die Queen feierte

Aus Anlass ihrer Gnadenhochzeit – so nennt man das 70-jährige Ehejubiläum – hat die Familie ein Fest veranstaltet. Immer, wenn die beiden in der Vergangenheit Hochzeitstag feiern konnten, hat Severin Ruffieux darauf hingewiesen, dass auch die Queen wohl gerade am Feiern sei. Denn Queen Elisabeth von England (heute 91-jährig) und Prinzgemahl Philip (96) haben ebenfalls am 20. November 1947 geheiratet. Severin hat das Leben des Königspaars stets verfolgt und viel darüber gelesen.

Ein handgeschriebener Brief

«Er hat auch dieses Mal davon gesprochen», sagt Liliane Robatel-Ruffieux. «Also habe ich mir gedacht, es wäre doch schön, wenn mal etwas aus England käme.» Sie hat einen Brief aufgesetzt, auf Deutsch und von Hand geschrieben und diesen an die Queen geschickt. «Ich habe geschrieben, dass es eine grosse Ehre sei, dass sie am gleichen Tag Hochzeitstag feiern wie unsere Eltern. Ich habe gratuliert und ihnen alles Liebe und Gute und vor allem Gesundheit gewünscht.»

Sie habe nicht so richtig damit gerechnet, dass was zurückkomme, erzählt ­Liliane Robatel-Ruffieux. «Gehofft schon. Weil ich aber nicht sicher war, habe ich meinen Eltern erst einmal nichts davon erzählt.» Gross sei dann die Überraschung gewesen, als sie eines Tages nach Hause gekommen sei und den Brief mit königlichem Absender im Briefkasten fand. «Ich habe ihn schön eingepackt und nach Plasselb gebracht.» Sie erzählt, dass ihr Vater zu Tränen gerührt war über dieses Geschenk. Er habe sich riesig gefreut, sagt dazu Severin Ruf­fieux. «So ein Brief ist sicher nicht alltäglich.» Die Karte mit den Fotos des Königspaars hat er seither oft in die Hand genommen. «Die Überraschung ist gelungen, es ist ein wunderbares Geschenk.»

 

 

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