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Senslerinnen dominieren die FM – Sarah Bucheli gewinnt Goldmedaille

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: stefanie baeriswyl

An den Freiburger Kunstturntagen wurde in sechs Kategorien um Medaillen gekämpft. Der vom FSG Sâles organisierte Wettkampf wurde indes vom Verletzungspech heimgesucht, so dass in den Kategorien P5 Senioren und P6 keine Turnerin am Start war.

Duell der beiden Sarahs

Sarah Bucheli und Sarah Haymoz, beide vom TSV Düdingen, starteten als einzige Senslerinnen in der Kategorie P5. Sie eröffneten beide ihren Wettkampf mit einer überzeugenden Bodenübung. Obwohl Haymoz am Sprung der Tsukahara misslang, blieb sie anfangs in Führung. Doch der Stufenbarren brachte bereits die Vorentscheidung: Während der Führenden ihre Darbietung nicht wunschgemäss gelang, konnte Sarah Bucheli ihre Übung durchturnen und sich so ein Punktepolster anlegen.

Die endgültige Entscheidung fiel dann am Balken. Haymoz patzte und rutschte auf den 7. Schlussrang ab. Zwar zeigte auch Bucheli Nerven und turnte die Übung nicht nach Wunsch, sie vermochte aber dank ihres Vorsprungs die Spitze zu halten und gewann ihren ersten Freiburgermeistertitel im Programm 5. Damit knüpfte sie an die guten Resultate der letzten beiden Wettkämpfe an.

Nadia Mülhauser: Turnerin des Tages

Die Wünnewilerin Nadia Mülhauser, die wegen ihres Alters noch nicht im P6 starten darf, aber leistungsmässig schon auf höchstem Niveau turnt, holte sich den Titel im P4. Den Grundstein dazu legte sie am Boden. «Boden ist die Disziplin, die mir am besten liegt, und die Übung ist mir optimal geglückt», so Mülhauser. Das Energiebündel aus Wünnewil wirbelte über den Boden und zeigte einen Doppelsalto zum sicheren Stand, mehrere Kombinationen mit Schrauben und Doppelschrauben vorwärts wie rückwärts. Die Darbietung wurde vom Kampfgericht zu Recht mit der hohen Note von 13,70 bewertet.

Am Barren war Glück und Unglück sehr nahe beieinander. Einerseits schaffte sie es erstmals, den Ginger zu halten, im Gegenzug stürtzte sie jedoch bei einem Routineelement.

Sprung und Balken gelangen wiederum wunschgemäss, so dass Mülhauser nicht nur überlegen den Freiburgermeistertitel gewann, sondern am Boden auch für die Tageshöchstwertung sorgte.

Spannende Ausgangslage

Für einen weiteren Sieg für die Wünnewiler Kunstturnsektion sorgte das Nachwuchstalent Alexandra Zollet im P2.

Die Ausgangslage für diesen Wettkampf war ziemlich offen, mehrere Turnerinnen hatten die Voraussetzungen, um diesen Titel zu gewinnen.

Die Düdingerinnen starteten in der ersten Serie. Angela Aebischer gelang ein nahezu perfekter Wettkampf, bis auf den Sprung. Sie landete auf überstrecktem Knie und stürzte, verlor dabei wichtige Punkte. Flavia Knutti und Emmie Brovinius turnten gut, machten aber beide beim einen oder anderen Gerät gröbere Fehler. Die Düdingerinnen hatten also vorgelegt.

In der dritten Serie war es an Wünnewil, diese Vorgabe zu toppen. Zollet gelang ein Bombenstart. Der Vorsprung reichte, um ihre etwas schwächeren Geräte – den Barren und Sprung – zu kompensieren. Alexandra Müller hatte einen sehr konstanten Wettkampf und erturnte sich die Silbermedaille. Aebischer belegte den dritten Rang.

Kim Kolly gewann im P1

Im Programm 1 setzte sich die klare Favoritin durch. Kim Kolly vom TSV Düdingen überzeugte vor allem am Barren und am Boden. Auch ihre Teamkollegin Natahlie Haymoz gefiel. Sie schaffte auf Anhieb den Sprung aufs Podest, obwohl sie das erste Jahr in dieser Kategorie turnt.

Auch im Einführungsprogramm hatten die Senslerinnen die Nase vorne. Rea Stritt vom TSV Düdingen gewann vor Melanie Fasel aus Wünnewil und Mara Pfister, einer weiteren Düdingerin.

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