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«SF bi de Lüt – live»: Dem sagenumwobenen Vreneli vom Guggisberg auf der Spur

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Autor: Mireille Rotzetter

«Dört unden i der Tiefi, da steit es Mülirad./Das mahlet nüd aus Liebi, bi Nacht und au bi Tag./Das Mülirad isch broche, my Liebi, die het es Änd» – so lauten die letzten Strophen des traurigen Guggisberger Liedes. Es besingt die Sehnsucht des legendären «Vreneli ab em Guggisbärg» nach ihrem «Simes Hans-Joggeli». Die Räder der Mühle nahmen das «SF bi de Lüt – live»-Team zum Anlass der Wochenaufgabe. Sie sollten aber nicht brechen, wenn in der Sendung das Wasser durchfliesst.

Kreativität ohne Grenzen

Am Montagabend wurde die Wochenaufgabe bekannt gegeben. «Ich erhielt einen Telefonanruf, dass in einer halben Stunde das Fernsehen vorbei komme», erzählt der 19-jährige Landwirt Christoph Glauser. Es habe gerade noch für eine Dusche gereicht, schon sei das SF-Team vor der Türe gestanden. Die Arbeit mit dem Schweizer Fernsehen schildert der junge Mann positiv. «Das SF-Team scheint an den Menschen ehrlich interessiert zu sein, es geht ihnen nicht bloss um eine gute Show.» Christoph Glauser hatte sich im Vorfeld wie rund zwanzig andere aus der Region bereit erklärt, bei der Aufgabe mitzumachen. So sah sie dann aus: Ein Wasserrad bauen, welches einen Durchmesser von 60 Zentimetern hat. Ansonsten wurde der Kreativität der Teilnehmenden kaum Grenzen gesetzt. «Ich konnte mein Rad am Montagabend bereits fertigbauen», berichtet Christoph Glauser. Die Dekoration erfordere zusätzlich Zeit. «Jedes Rad wird ein Unikat sein.»

Die Wasserräder werden für Sonntag alle hintereinander auf einen Wagen gesetzt. Schliesslich wird Wasser hochgepumpt, welches die Räder in Bewegung setzt.

Ortskundige teilen Wissen

Lydia Bucher, die 76-jährige Verwalterin des Vreneli-Museums, beobachtet den Bau der Wasserräder aufmerksam. Die verschiedensten Leute beteiligen sich an der Wochenaufgabe, so auch Schulkinder oder ältere Menschen. «Ein 87-jähriger Mann baut ein Wasserrad aus Kuhglocken, die Menschen gehen mit unglaublichem Elan hinter die Aufgabe», freut sich Lydia Bucher.

Auf den Spuren des Liedes

Die ehemalige Standesbeamtin tritt ebenfalls in der Sendung auf. Mit ihr begibt sich Nik Hartmann auf die Spuren des Guggisberger Liedes. Über 40 Jahre lang arbeitete Lydia Bucher in der Gemeindekanzlei von Guggisberg. Sie kennt die Geschichte von Vreneli und Hans-Joggeli wie keine andere.

Mit der Geschichte der Region kennt sich Johannes Josi, pensionierter Lehrer, ebenfalls bestens aus. Als Ortskundiger steht er Nik Hartmann während der Sendung zur Seite. Er erzählt, dass sich die Bevölkerung von Guggisberg sehr auf die Sendung freue. «Das ist ein Grossereignis für uns. Es ist aber klar: Wir bieten nur einen Rahmen, die Sendung macht das Fernsehen. Sie sind schliesslich die Profis.»

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