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SGB-Frauen fordern Lösung für strukturelle Gleichstellungsprobleme

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Der Frauenkongress des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) fordert bessere Löhne und Arbeitsbedingungen, höhere Renten, die Aufwertung der Berufe mit hohem Frauenanteil sowie eine gerechtere Verteilung der Care-Arbeit.

Der Frauenkongress des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) fordert Lösungen für entscheidende und strukturelle Gleichstellungsprobleme in der Arbeitswelt. Mit einem echten Schutz vor Diskriminierung und vor jeder Form sexistischer Gewalt, einer Verkürzung der Erwerbsarbeitszeit und einer Kinderbetreuung als Service public müsse der Wandel hin zu einer wirklichen Gleichstellung endlich in Schwung gebracht werden, forderte der SGB-Frauenkongress am Samstag in Bern.

Nach dem Frauenstreik habe die Corona-Pandemie ein Schlaglicht darauf geworfen, dass die Arbeit von Frauen zwar unentbehrlich, aber eben auch unterbewertet und unterbezahlt sei. Diese Erfahrungen sollen in der nächsten Kongressperiode in die Gewerkschaftsarbeit einfliessen und einen feministischen Schub im Kampf um Gleichstellung und Inklusion geben.

Dafür wollen die Gewerkschaftsfrauen weiterhin die Zusammenarbeit mit feministischen Aktivistinnen pflegen und mit diesen neue Formen der Mobilisierung und des gewerkschaftlichen Aktivismus entwickeln. Nächstes Jahr werde der Kampf gegen die AHV 21 und für bessere Renten im Mittelpunkt stehen. Die Delegierten machten ausserdem ihre feste Entschlossenheit deutlich, einen neuen grossen feministischen Streik für das Jahr 2023 vorzubereiten.

Per Resolution forderten die Delegierten ausserdem die Ratifizierung der ILO-Konvention 190, damit die Schweiz endlich entschieden gegen jegliche Form von sexualisierter Gewalt und Belästigung, insbesondere am Arbeitsplatz, vorgehe. Der Kongress drückte auch seine Solidarität mit Migrantinnen und Migranten ohne Papiere aus und forderte einen besseren Schutz der Vertrauensleute in den Unternehmen, wo die Schweiz beschämend zurückliegt.

Der Frauenkongress verabschiedete zudem eine Charta. Sie fasst die organisatorischen und politischen Leitplanken für eine feministische Gewerkschaftsbewegung zusammen. Die Charta wurde SGB-Präsident Pierre-Yves Maillard überreicht.

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