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Sichere Stromleitungen dank der Entwicklung einer Düdinger Firma

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Josef Jungo

Ein Helikopter zieht ein Sägesystem, an dem zehn Hartmetall-Blätter hängen, durch eine Waldschneise und schneidet auf diese Weise Äste zurück – ein ungewöhnlicher Anblick, der sich am Mittwoch in der Nähe von Montbovon bot.

Die Groupe E hat an diesem Vormittag eine Vertikalsäge ausprobiert, deren Antrieb von der Düdinger Firma ASS (Antriebstechnik Stefan Schön) AG entwickelt wurde, und zwar für eine Kölner Spezialfirma für Sägesysteme. Für das Freischneiden der Starkstromleitung 60/18 kV hat die Groupe E gestern die Dienste der deutschen Helimatic in Anspruch genommen.

Das Stromunternehmen hatte die gestrige Demonstration organisiert, um Fachleuten zu zeigen, wie diese Vorgehensweise funktioniert. Zahlreiche Personen, die mit solchen Unterhaltsarbeiten entlang von Freileitungen, Seilbahn- und anderen Trasseen konfrontiert sind, verfolgten die Arbeiten.

Sicherer Unterhalt

Insbesondere im Berggebiet sei das Zurückschneiden von Ästen sehr schwierig, erklärte der Verantwortliche für die Stromversorgung, José Mettraux. Der Groupe E gehe es einerseits darum, die Stromversorgung sicherzustellen, und andererseits, die Unterhaltsarbeiten mit Sicherheit durchführen zu können. Es komme immer wieder vor, dass bei Schneedruck Äste auf Leitungen fallen und so Stromunterbrüche verursachen, sagte Mettraux.

Die Firma ASS ist spezialisiert auf Antriebstechnik, die im Auto- und Flugzeugbau, Medizintechnik usw. verwendet wird. Sie beschäftigt 30 Personen. Für die Durchführung der Schnittarbeiten beidseits der Leitung auf einer Länge von 700 m wurde der Strom ausgeschaltet. Der Helikopter, der im Einsatz war, kam aus dem Tessin in den Kanton Freiburg, der verantwortliche Maschinist aus Köln.

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