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Sicherheitskabel am Vanil-Noir ist weg

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Autor: walter buchs

charmey Seit Jahrzehnten ist resp. war der heikle Borière-Einschnitt auf der Nordseite des Vanil-Noir-Gipfels mit einem Kabel gesichert. Nun ist dieses vor gut zwei Wochen mitsamt Haken von Unbekannten entfernt worden. In der Region hat dieser «Vandalenakt» etwelches Unverständnis, ja Besorgnis ausgelöst, wie den Reaktionen in den Zeitungen «La Gruyère» und «La Liberté» zu entnehmen ist.

Bei den SAC-Sektionen der Region, bei der Rettungskolonne und bei Pro Natura, die Besitzerin dieses Naturschutzgebietes ist, tappt man punkto Täter weiterhin im Dunkeln. Auch bei den betroffenen Gemeinden Charmey und Grandvillard weiss man nichts.

Ersatz sinnvoll?

Da die Sicherheitsvorrichtung bereits seit mehreren Jahrzehnten besteht und auf Wanderbeschrieben auch erwähnt ist, hat Oberamtmann Maurice Ropraz als Verantwortlicher der öffentlichen Sicherheit Pro Natura angewiesen, sofort zu handeln, entweder durch Ersatz des Kabels oder mit Hinweisen. Seit Donnerstag weisen nun Hinweistafeln auf den Zugangswegen und bei den Hütten unterhalb des höchsten Freiburger Berges auf das fehlende Kabel hin, so dass Wanderer, die weniger sicher sind, gar nicht erst hinaufgehen.

Auf der Südseite des Vanil-Noir führt der Bergweg ebenfalls über heikle Passagen. Diese sind mit Ketten gesichert, welche immer noch vorhanden sind. Hingegen sind auf der gegenüberliegenden Seite des Intyamon-Tales, beim Dent-de-Lys, ebenfalls Ketten entfernt worden.

Ob und wann die Kabel beim Aufstieg zum Vanil-Noir vom Morteys-Tal her ersetzt werden, ist noch ungewiss. Sicher ist hingegen, dass der Vorfall, an dessen Ursprung möglicherweise «Naturschützer» stehen, eine Grundsatzdiskussion auslöst: Sind solche Sicherheitsvorrichtungen bei den Aufstiegswegen zu den Berggipfeln überhaupt sinnvoll, wo doch jeder Einzelne für seine Sicherheit selber verantwortlich ist?

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