Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

«Sie fühlen sich oft als Randgruppe»

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Der Vernetzungstag für christliche Singles an der Höheren Fachschule für Kirche und Soziales TDS Aarau stellte ein echtes Novum dar. Es gehe darum, das Leben in Fülle zu haben, sagt die Kursleiterin Astrid Eichler auf Anfrage. Das Leben als christlicher Single könne man zwar nicht pauschal als schwierig bezeichnen, so Eichler. «Die Erfahrung von vielen Singles in christlichen Gemeinden ist allerdings, dass sie sich – bei der berechtigten und guten Familien­orientierung – unter Umständen als Randgruppe fühlen, die nicht gesehen wird», sagt sie. Schwierig sei auch, wenn die Ehe in einer Weise überhöht werde, dass sie «als einziger Ausdruck des Segens Gottes» angesehen werde. Daraus entstünden Verletzungen. An dem eintägigen Anlass mit dem Titel «Ermutigung. Inspiration. Vernetzung. Ein Tag von Singles für Singles» wollte «Solo&Co» die Singles ermutigen, nicht zu warten auf das grosse Glück, sondern zu leben. Deshalb ermutigt die Organisation Singles, die sich nach einer Partnerschaft sehnen, konkrete Schritte in diese Richtung zu tun. Und falls das nicht klappe, wolle sie die Leute zu «vielfältigen gemeinschaftlichen Lebensformen» anstiften, so die Kursleiterin Astrid Eichler. Denn es sei nicht gut, wenn der Mensch alleine bleibe. «Solo&Co» bezeichnet sich als «eine Community von Menschen, die solo durchs Leben gehen».

«Wir sind keine klassische Partnerschaftsbörse», präzisiert Eichler. Es könne aber durchaus sein, dass sich eine Frau und ein Mann im Rahmen dieser Treffen fänden. Das Single-Netzwerk «Solo&Co» hat die Deutsche Astrid Eichler vor gut zehn Jahren initiiert. Ak­tuell finden entsprechende Tage statt in Deutschland, Österreich und der Schweiz, konkret: in Aarau.

Die TDS Aarau bietet theologische Ausbildungen an, deren Theologie sich nach der Bibel richten. Insbesondere ermöglicht sie, das Diplom in Sozialdiakonie sowie den Beruf des Gemeindeanimators HF zu erwerben.

Die Sozialdiakonie-Ausbildung sei landes- und freikirchlich anerkannt, heisst es auf der Webseite. Der Verein «Theologisch-Diakonisches Seminar Aarau», geleitet durch den Vereinsvorstand, verantwortet die Arbeit der Schule.

kath.ch

Mehr zum Thema