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Sie rücken die Stars ins rechte Licht

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Pascal Jäggi

Haben sie sich auch schon gefragt, wieso Skye Edwards von Morcheeba ihr Konzert in rotes Licht getaucht absolviert oder an einem Electrokonzert wilde Stroboskopblitze den dunklen Saal erleuchten? Dafür ist die Licht-Equipe des jeweiligen Konzertsaals verantwortlich. Jonas Macheret vom Fri-Son übernimmt den Job ungefähr dreimal pro Monat. Der 25-jährige Informatiker ist begeistert von der Aufgabe. «Am spannendsten ist es, wenn wir eher unbekanntere Bands zu Gast haben. Dann entscheiden wir über den Ablauf der Lichtshow», erzählt er. Einige Effekte programmiert er vorher, den Rest macht der Techniker manuell während des Konzerts. Dabei passt er das Konzept an den Musikstil an. «Zu Hip-Hop passen viele hektische Blitzlichter, Bodenlampen, je nach Stil ein eher dunkler oder heller Hintergrund», sagt Macheret, «bei Postrock dominieren kühle Farben und langsame Bewegungen der Lichter. Idealerweise sind die Lichter von vorne auf die Musiker gerichtet.»

Grosse machen es selber

Eher weniger zu bestimmen haben die Techniker des Fri-Son, wenn die Grössen der Szene vorbeischauen. «Die meisten dieser Bands haben ihren eigenen Lichttechniker», erklärt Macheret. Diese seien an den Konzerten die «Chefs» und bestimmten den Ablauf. Die anderen könnten da nur mithelfen, der eigene Gestaltungsraum sei gering, bedauert der Informatiker. Diesem Muster folgen auch die Reaktionen auf die Arbeit der Techniker. «Mit den kleineren Bands führen wir nach den Konzerten immer wieder Diskussionen, sie kritisieren und loben uns für unsere Arbeit. Die Grossen interessiert das nicht wirklich.»

Das Publikum reagiere eher auf den richtigen (oder falschen) Sound, das Licht spiele eine kleinere Rolle, ist sich Jonas Macheret bewusst. «Aber eine gute Show kann gefallen. Wenn die Strobos an einer Party loslegen, sind die Tanzenden begeistert.»

Im Team des Fri-Son sind rund zehn Personen für die Lichter zuständig. Erlernt hat Macheret seinen Job vor Ort. Nachdem er sich bei älteren Technikern die Arbeit angeschaut hat, legte er gleich selber los. «Wir sind kein elitärer Club, aber ein gewisses technisches Verständnis braucht es schon.» Und: «Wir klettern ziemlich oft an den Balken unter der Decke rum, das ist nur was für Schwindelfreie», warnt der junge Techniker.

In der dunklen Adventszeit erhellen Kerzen die kurzen Tage und langen Nächte. Die FN entzünden mit ihrem Adventskalender ebenfalls jeden Tag ein Licht.

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