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Sie sind Lehrer und Künstler zugleich

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Sie sind Lehrer und Künstler zugleich

Das Ehepaar Brigitte und Werner Keist stellt in Laupen aus

Beide unterrichten an der OS Wünnewil und schaffen gleichzeitig Kunst: Brigitte Keist malt und Werner Keist kreiert Holz- und Metallfiguren. Das Paar stellt seine Werke bis Ende März in Laupen aus.

Autor: Von IRMGARD LEHMANN

Die Aufgabe der Kunst ist es, ein zusätzliches Licht auf das Leben zu werfen und unserem Dasein ein bisschen Glanz zu verleihen: Mit ihren Kunstwerken tun dies auch Brigitte und Werner Keist.Der 55-jährige Reallehrer stellt in seinem Schaffen den Menschen in den Mittelpunkt. Menschen, die miteinander in Beziehung treten. Seine Metallfiguren stehen einander gegenüber – zu zweit, zu dritt, und tragen Namen wie «Verantwortlich – Fraglich – Finesse; Faire und Fairness».33 Holz- und Metallfiguren hat Keist im Café Kreuzplatz in Laupen ausgestellt. Figuren, die in ihrer Einfachheit eine unheimliche Spannung auslösen. Der Körper aus einem erodierten Metallstück oder einem verwitterten Stück Arvenholz, der Kopf aus Ton oder Beton. Arvenholz habe Charakter und Struktur. «Ich bin immer wieder fasziniert davon», kommentiert der Künstler.

Aus der Rhone

Seit 10 Jahren schafft der Reallehrer, der seit über 30 Jahren an der OS Wünnewil unterrichtet, Holz- und Metallfiguren.Keist fischt die Metallstücke, die Wurzeln und Holzstücke aus der Rhone, findet sie beim Aletschgletscher, im Goms – am Wochenende, in den Ferien – immer dann, wenn der Wasserstand nicht zu hoch ist. Er sucht sich jene Stücke aus, bei denen Wind und Wetter, Wasser, Sand und Schutt ihre Spuren hinterlassen haben. Alles Gefundene lässt der Künstler unbearbeitet. Nichts wird abgeschliffen, nichts zurechtgebogen, nichts dazugetan. Die Natur schafft den Körper, Keist formt den Kopf: Gesichter mit keckem oder traurigem Blick, Schmallippige, Denkende, Unbeteiligte, Neugierige… «Mit dem Kopf gebe ich jedem Stück eine Identität», fügt Keist bei. Und so entstehen bizarre, engelhafte Wesen, stämmige Geschöpfe oder smarte Figuren à la Giacometti.

Im Café

In Galerien mögen die beiden nicht ausstellen und ziehen den alltäglichen Rahmen, wie ihn ein Café bietet, vor. Dies, damit jedermann Kunst erwerben kann. «Eine Galerie verlangt bis zu 50 Prozent des Verkaufspreises», bemerkt Keist. Bis Ende März sind die Kunstwerke von Brigitte und Werner Keist im Café Kreuzplatz in Laupen ausgestellt.Ausstellung: Café Kreuzplatz Laupen bis Ende März.

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