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Sie singen «Max und Moritz»

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Der Senslerchor bringt Sutermeister und Brahms auf die Bühne

Mit «Max und Moritz» hat der Dirigent Peter Thoos ein Werk gewählt, mit dem der Chor zwei unterschiedliche Facetten zeigen kann: Einerseits eine zeitgenössische Komposition und anderseits Szenisches. In Sutermeisters «Max und Moritz» kommt nämlich auch eine Gruppe Kinder zum Einsatz, die vor den einzelnen gesungenen Streichen kleine Ausschnitte aus «Max und Moritz» pantomimisch darstellt.

Der 37-köpfige Senslerchor probt seit letztem Herbst: «Das war wahrhaftig eine happige Sache», meint der Präsident Gallus Müller. «A so chli schräg isch üs das Ganza vorcho.» Doch inzwischen haben sich die Sängerinnen und Sänger an die eigenartigen Harmonien gewöhnt, die Septimensprünge eingeübt und die rivalisierenden Halbtöne integriert, so dass sich der Zuhörer freuen und vielleicht der zeitgenössischen Musik gar Faszinierendes abgewinnen kann.

Mut zu Neuem

Amateurchöre – sicher eher als Berufschöre – stehen immer wieder im Spannungsfeld von Traditionellem und Neuem. Wer den Spagat meistert, dem sei gratuliert.

Es ist eine alte Wahrheit, dass Aufführungem mit Standardwerken auf ein treues Publikum zählen können. Allseitig bekannte Musik entspricht nun mal dem Bedürfnis des Menschen nach Geborgenheit und Beständigkeit. Niemand kanns einem verübeln. Und doch, wer denn sonst als ein Chor oder ein Orchester – und wenn sie in der Nähe sind, erst recht – hilft dem Zuhörer auf den Sprung und lässt ihn Neues entdecken? Der Senslerchor nimmt somit eine Aufgabe wahr – wenn überhaupt davon die Rede sein darf – und stellt das 20. Jahrhundert in den Mittelpunkt. Nebst Sutermeister (1910-1995) ist auch die Sonate für vier Hände von Francis Poulenc zu hören und nach der Pause gleich noch ein zweites zeitgenössisches Werk: «Das Huhn und der Karpfen» von Hans Poser (* 1917)

Auch Liebliches und Beschwingtes

Doch keine Angst! Auf die Rechnung kommen auch jene, die mit zeitgenössischem noch nicht so vertraut sind. Sutermeister, Poulenc und Poser geht Brahms voraus mit den Liebeslieder-Walzern, von deren Schwung meist alle mitgetragen werden. Die Wiener jedenfalls wissen um deren hehren Wert. Da hiess es doch jüngst im Programm des Wiener-Hofburgorchesters: «Der Walzer ist etwas, das der Musik geschieht, und nicht etwas, das sie gemacht hat.»

So gibt der Chor am kommenden Samstag sein Jahreskonzert auf Grund einer Haltung, die der Präsident Gallus Müller so ausdrückt: «Überhaupt fassen wir das ganze Konzert und die gesungenen Werke als unterhaltsamen, nicht allzu ernst zu nehmenden musikalischen Abend auf, der zum Schmunzeln und Entspannen Anlass geben soll.»

Das Konzert des Senslerchors: Samstag, 5. Februar, 20.00 Uhr in der Aula von Tafers.

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