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Sie traten auf das wehrlose Opfer ein, das am Boden lag

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Der brutale Überfall geschah im Januar 2011 im Bahnhof Freiburg: Ein junger Mann hatte gerade am Postomat 100 Franken abgehoben, als ihn zwei junge Männer und zwei junge Frauen überfielen. Der feingliedrige Mann erschien dem Quartett als leichtes Opfer: Die vier ohrfeigten ihn und schlugen auf seinen Kopf ein. Auch als der Mann stürzte und am Boden lag, hörten sie nicht auf, ihn mit Fäusten und Füssen zu traktieren.

Nach dem brutalen Überfall machten sich die vier mit den 100 Franken und dem iPhone des Opfers aus dem Staub. Der verprügelte Mann trug ein schweres Trauma davon.

Handy führte zu den Tätern

Das gestohlene Mobiltelefon wurde den Tätern zum Verhängnis. Als der mutmassliche Kopf der Bande, ein heute 21-jähriger Angolaner aus Yverdon, damit telefonierte, konnte ihn die Polizei ausfindig machen und festnehmen. Auch die drei weiteren Mitglieder der Bande gingen hops: eine heute 21-jährige Frau aus dem Seebezirk, eine 23-jährige Französin und ein 21-Jähriger aus Yverdon.

Gestern erschienen drei der Angeklagten vor dem Strafgericht des Saanebezirks, eine der beiden Frauen blieb dem Prozess fern. Die vier müssen sich wegen Raub und einfacher Körperverletzung verantworten.

Niemand wills gewesen sein

 Während der Untersuchung hatten die beiden jungen Männer alle Schuld auf die beiden Frauen geschoben. Dass das Handy des Überfallenen bei einem der Männer gefunden wurde, macht diese Aussage allerdings wenig glaubhaft.

Die Frauen ihrerseits bestritten jede Schuld und beschuldigten die anderen Mitglieder des Quartetts–wobei ihre Versionen der Tat bei jeder Befragung anders tönten. Die Frau, die gestern vor Gericht erschien, gab am Schluss sogar an, «alles vergessen» zu haben–ausser dass sie unschuldig ist.

Die Plädoyers und das Urteil werden für nächste Woche erwartet. bearbeitet vonmos/FN

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