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Sieben Zugpferde für den Wahlkampf

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Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr hat die Christdemokratische Volkspartei des Kantons Freiburg ihre Delegierten in Neyruz versammelt. Während die Vertreter der CVP im Januar Beat Vonlanthen zum Ständeratskandidaten machten und im Februar ihre Familieninitiative präsentierten, nominierten gestern die 290 Anwesenden ihre Kandidatinnen und Kandidaten für den Nationalrat. Parteipräsident André Schoenenweid sprach von einer sehr guten Siebnerliste mit exzellenten Kandidaten. «Es sind Leader der Partei», wie er sagte. Die Herausforderung für die CVP stand im Zentrum der gestrigen Versammlung: den Ständeratssitz und die zwei Nationalratssitze zu verteidigen.

 Dafür kann die Partei auf die beiden bisherigen Mandatsträger zählen: Der Stadtfreiburger Dominique de Buman tritt für eine vierte Amtsperiode an, die Überstorfer Gemeindepräsidentin Christine Bulliard-Marbach strebt eine zweite Legislatur an. Auf der CVP-Liste sind sechs der sieben Bezirke vertreten; Saane hat je einen Kandidaten aus der Stadt und aus einer Landgemeinde. Hingegen ist der Vivisbachbezirk nicht mit einem eigenen Kandidaten vertreten.

Deutschfreiburg wird durch die beiden Frauen der CVP-Liste vertreten: Christine Bulliard und die Kerzerser Grossrätin Susanne Aebischer. Nebst den beiden Nationalräten steigen ausschliesslich Grossräte für die CVP ins Rennen. Drei Gemeindepräsidenten befinden sich unter den Kandidaten. Die Nomination wurde mit langem Applaus der Delegierten offiziell gemacht.

Die Präsentation der Kandidaten gestern begann mit den Spitzenkandidaten Christine Bulliard und Dominique de Buman. Bulliard betonte, dass sie bereit sei, die Werte des Zentrums eine weitere Amtsdauer in Bern zu vertreten: «Mit gefällt die Rolle als Nationalrätin. Es ist ein Beruf, und ich bin stolz, die Freiburgerinnen und Freiburger in Bern zu vertreten.» Sie sehe noch viele Baustellen, die sie zu bearbeiten habe. Die Leiterin eines Landwirtschaftsbetriebs erwähnte insbesondere die Landwirtschaft, aber auch die Herausforderungen im Bereich der Immigration.

«Das innere Feuer»

Dominique de Buman, der direkt von einer Sitzung in Bern nach Neyruz reiste, sagte, dass er vor allem eines in den Wahlkampf mitnehme: das innere Feuer. Er wolle seine ganze Erfahrung und Energie in den Dienst der Partei stellen. De Buman habe sich überlegt, wie er sich anders präsentieren solle, als am 15. Januar bei den Vorwahlen der Partei für die Ständeratswahlen. Es gebe unterschiedliche Ausrichtungen innerhalb der CVP, sagte er. Aber die Partei sei in einer für sie delikaten Zeit «unverzichtbarer denn je». Was die CVP von den anderen bürgerlichen Parteien unterscheide, sei die menschliche Dimension und der konstruktive Geist.

Eric Collomb, Transportunternehmer aus dem Broyebezirk unternimmt einen zweiten Versuch für einen Sitz im Bundesparlament. «Wenn ein Unternehmer nicht an morgen denkt, bringt er seine Firma in Gefahr. So sollte auch ein Politiker denken», sagte Collomb. Er stellte seine Kandidatur unter das Motto einer starken Wirtschaft. Dabei erwähnte er auch die Energie-Unabhängigkeit, die für die Wirtschaft einen Wettbewerbsvorteil darstellen soll.

Susanne Aebischer hatte ihr Grossratsmandat noch für die BDP angetreten. Gestern bekannte sie sich als überzeugte CVP-Kandidatin. Die CVP See habe durch sie den dritten Grossratssitz zurückgewonnen, wie ihr Bezirkspräsident festhielt. Susanne Aebischer hob in ihrer Präsentation die Wichtigkeit des C im Parteinamen hervor. Neben den christlichen Werten steht C für Aebischer auch für ethische Werte, Zusammenarbeit und Nachhaltigkeit.

Gute Deutschkenntnisse

Den französischsprachigen Kantonsteil vertreten Dominique Butty aus Villariaz, Jean-Pierre Doutaz aus Greyerz und Christian Ducotterd aus Grolley. Doutaz und Ducotterd sind als Syndics auch auf kommunaler Ebene politisch aktiv, Butty ist als Veterinär in Bern tätig gewesen. Alle drei bewiesen an der Präsentation, dass sie sich durchaus auf Deutsch ausdrücken können, Butty gab gar Muster auf Schweizerdeutsch zum Besten.

Wahlprogramm: Verbindungen noch kein Thema

E igentlich hätte die Delegiertenversammlung der Freiburger CVP gestern gemäss Einladung auch das Wahlprogramm 2015 genehmigen sollen. Es blieb vorerst bei einer Präsentation eines provisorischen Entwurfs, wie Parteipräsident André Schoenenweid sagte. Das definitive Wahlprogramm werde am 7. Mai verabschiedet. Dann könne auch eine Diskussion über Listenverbindungen stattfinden. Jetzt steht erst die Verbindung mit den 28 Kandidaten auf vier Listen der Jungen CVP fest; diese werden am 18. April vorgestellt. Der gestern vorgestellte Entwurf enthält die drei Kernthemen Familien und Beruf, Arbeitsplätze, Sicherheit im Sozialen und im Alltag. uh

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