Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Sieg gegen FC Bosporus: Ueberstorf schafft den Ligaerhalt

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Dank einem 2:1-Heimsieg im letzten Meisterschaftsspiel gegen ein Rumpfteam des FC Bosporus und Niederlagen der direkten Konkurrenten bleibt der FC Ueberstorf in der 2. Liga interregional.

Kurz vor 21 Uhr am Samstagabend, als der Referee den Match in Ueberstorf abpfiff, hatte das Heimteam mit dem 2:1-Sieg wohl seine Pflicht getan, wusste aber noch nicht, ob er in der Liga bleibt. Ein paar Minuten später, als die Kunde von den relevanten Ergebnissen in der Gruppe 2 der 2. Liga interregional den Weg ins Sense Unterland fanden, brachen bei Spielern, Staff und den fast 600 Fans alle Dämme und die Jungs von Trainer Polykarp Schaller konnten sich mächtig feiern lassen. Ueberstorf hat es im Gegensetz zur Saison 2018/19 geschafft, in der 2. Liga interregional zu bleiben, dies auch, weil in der letzten Runde vieles für die Sensler lief und man so zwei Konkurrenten in extremis in der Tabelle noch überholen konnte. Die Berner Gäste erschienen in Ueberstorf gerade noch mit 12 Spielern – sechs Stammspieler weilten am EM-Spiel der Nati in Köln – und Liestal sowie Schöftland verloren ihre Auswärtsspiele und müssen zusammen mit Erguël und Bubendorf in den sauren Abstiegsapfel beissen. Für Schaller war es wie ein Märchen, beim Start zur Saison hatte er sich wegen der bescheidenen Umstände – nur zwei Wochentrainings, keine grossen Transfers – nur gerade 30 Prozent Chancen für den Ligaerhalt gegeben. Nur weil sie jedoch meist an ihren Grenzen gegangen seien und die Gegner sie vielleicht manchmal auch unterschätzt hätten, sei dieser Erfolg möglich gewesen. Sicher ist, dass sich die Freiburger nach diesen kämpferischen und taktisch guten Saisonvorstellungen in der «Basler Gruppe» den Klassenerhalt mehr als verdient haben.

Nicht unverdienter Sieg

Ueberstorf gewann zwar nur mit einem Treffer Unterschied, unverdient war der Sieg trotzdem nicht, hatten sie doch über die 90 Minuten die Mehrzahl der Torchancen und auch noch zwei Stangenschüsse von Verteidiger Jan Bürgy, der sich zu einem richtigen Leistungsträger entwickelt hat, zu verzeichnen. Nebst Bürgy muss die starke Leistung des Aussenbacks Fabrice Sauterel erwähnt werden. Er gehörte erneut zu den Antreibern und leistete die Vorarbeit zum 2:1-Siegestor von Einwechselspieler Fabio Boillat (68.). Zehn Minuten davor hatte Benjamin Burla den Rückstand ausgeglichen. Schon in der ersten Halbzeit taten die Freiburger zur Freude ihres Trainers mehr für Spiel und hätten eigentlich führen müssen. Einige Male machte jedoch Goalie Lukas Bucheli Chancen der Blauen zunichte. Das Tor der Berner durch den in der Pause eigewechselte Yared Tadesse (19) kam zu diesem Zeitpunkt fast wie aus dem Nichts. Besonders stolz war Schaller auf die Reaktion seiner Mannschaft: «Sie hat auch in dieser Phase Charakter gezeigt und nicht die Nerven verloren. Mit einem kurzen, aber starken Zwischensprint haben meine Buben (so nennt er seine Spieler – Red.) dann den Match gedreht und in der Folge den Sieg ziemlich ruhig und einer sicheren Abwehr über die Zeit gebracht.» Natürlich auch deshalb, weil Bosporus nicht mehr einwechseln konnte und wollte. Seitens Ueberstorf brachte der Staff wiederum fünf Einwechselspieler, auch Jano Schmutz, den es nächste Saison zu seinem Stammklub Gurmels zurückzieht.

Kevin Schultheiss nimmt den Ball mit der Brust an.
Bild: Aldo Ellena

Fairerweise muss gesagt werden, dass der FC Bosporus, der das letzte Heimspiel gegen Erguël gewonnen hatte und sich so den Klassenerhalt sicherte, nur mit einer Rumpfmannschaft nach Ueberstorf kam und es so dem Gegner ziemlich einfach machte. Jedenfalls hielt sich die Gegenwehr der Stadtberner im Gegensatz zu Captain Bucheli in Grenzen: «Eigentlich war unsere Saison als Aufsteiger ganz ok, aber was heute auf und neben dem Platz alles geschah, gibt mir doch etwas zu denken und macht mich als Captain traurig.» Der Freiburger kehrt übrigens zu seinem Stammklub Bösingen in die 3. Liga zurück.

Wie geht es in Ueberstorf weiter?

Ende Saison ist vor der Saison. Nach einer kurzen Analyse, die ergab, dass man auch nächste Saison ans Limit gehen muss, wurden in Ueberstorf die ersten Schritte auf dem Spielermarkt eingeleitet, derweil das Trainerduo bleibt. Den Abgang von Stossstürmer Roman Zesiger versucht man mit den Spielern David Ragonesi (Farvagny, 2. Liga inter) und dem jungen Cédric Tinguely (FC Plaffeien) auszugleichen, dazu soll noch ein weiterer Auswärtiger dazukommen. Den Rest wird man mit Spielern aus den eigenen Junioren auffüllen. Beim FC Bosporus, einer technisch beschlagenen Mannschaft, bleibt vieles beim Alten. Einzig einen neuen Goalie und Captain wird man suchen müssen, was unter Berücksichtigung der Leistungen Buchelis nicht so leicht sein wird. Eines haben die Clubs übrigens gemeinsam: Als Aufsteiger haben beide Teams etwas überraschend den Ligaerhalt geschafft, Bosporus zwar etwas früher, aber Ueberstorf – wenn auch ganz am Schluss – auch mehr als verdient.

Trainer Polykarp Schaller hielt den FC Ueberstorf in der Liga.
Bild: Aldo Ellena

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Meistgelesen

Mehr zum Thema