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Sieg trotz Anlaufschwierigkeiten

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«Unser Ziel war es, das Jahr mit einem Erfolg abzuschliessen. Das ist uns gelungen», freute sich Düdingens Trainer Nicki Neubauer nach dem gestrigen 3:1-Auswärtssieg. «Cheseaux ist ein sehr heimstarkes Team. Wegen der kleinen Halle gehören die Auswärtsspiele bei den Waadtländerinnen zu den schwersten. Umso erfreulicher ist es, dass wir gewinnen konnten.»

«Ein ziemliches Geknorze»

Für Düdingen sah es im Waadtland anfangs allerdings nicht besonders gut aus. Cheseaux war in den beiden ersten Durchgängen klar tonangebend, gab aber im ersten eine Sechs-Punkte-Führung wieder preis und vermochte auch zwei Satzbälle nicht zu nutzen. Die Freiburgerinnen fanden erst richtig ins Spiel, nachdem das Heimteam mit einem klaren 25:19 den Satzausgleich bewerkstelligt hatte. «Die ersten beiden Sätze waren ein ziemliches Geknorze», bilanzierte Neubauer. «Dass wir im zweiten Durchgang dermassen den Faden verloren haben, ist unverständlich. Wir haben ohne Mumm gespielt.»

Nicki Neubauer wurde während der zweiten Pause ungewohnt laut. Und es nützte: Die Reaktion der Power Cats fiel äusserst deutlich aus, denn in der Folge prägten sie das Geschehen und gewannen die Partie nach zwei 25:16-Sätzen schliesslich verdient. Die Freiburgerinnen wahrten mit diesem Erfolg ihre reine Weste gegen hinter die ihnen klassierten Teams, während Cheseaux einen weiteren Rückschlag erlitt und nun von den letzten sieben Partien bloss jene zu Hause gegen Schlusslicht Luzern gewinnen konnte.

Steiniger Weg

Dank des gestrigen Sieges schliesst Düdingen das Jahr 2016 auf dem fünften Tabellenplatz ab. Nach dem starken Abschneiden in der letzten Saison (3. Schlussrang) hatte man von den Power Cats in dieser Meisterschaft sicherlich etwas mehr erwartet. Für Nicki Neubauer kommen die durchzogenen Leistungen seines Teams nicht überraschend. «Nach den kurzfristigen Spielerwechseln vor Saisonbeginn und angesichts unserer Verletzungssorgen wussten wir, dass es ein schwieriger Start wird. Die Abstimmung im Team stimmt noch nicht ganz.» Wenn es darauf ankomme, mache man zu selten die Punkte. «Vor allem auf der Aussenposition fehlt uns noch die Durchschlagskraft.»

Auch der gestrige Erfolg kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Düdingens Weg zu alter Stärke noch steinig ist. Den beiden Neuzugängen Inès Granvorka und Tamara Ignjic fehlt nach wie vor die Konstanz, um regelmässig für ihr Team die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Und Chan­tale Riddle, die von ihrer Athletik lebt, ist nach ihrem langen verletzungsbedingten Out erst bei 80 Prozent ihres Vermögens. «Die bisherigen Resultate waren nicht unbedingt förderlich für unser Selbstvertrauen», sagt Neubauer. «Wir müssen mehr an uns glauben, dann machen wir auf dem Feld auch weniger leichte Fehler. Das Selbstvertrauen steigt mit jedem Erfolgserlebnis.»

Energie tanken während der Weihnachtspause

Für die Düdingerinnen war es deswegen besonders wichtig, den letzten Ernstkampf in diesem Jahr mit einem Sieg hinter sich gebracht zu haben. Nun können die Spielerinnen die Festtage geniessen, die Ausländerinnen fliegen in die Heimat und verbringen ein paar Tage mit ihren Familien. «Es wird allen gut tun, über Weihnachten etwas Energie zu tanken», sagt Nicki Neubauer. «Die ersten beiden Januarwochen werden sehr intensiv für uns.»

Am 28. Dezember geht es mit dem Training wieder los. Bereits am 4. Januar 2017 findet das nächste Meisterschaftsspiel gegen Franches-Monta­gnes statt. «Es wird ein wichtiges Spiel. Eines, das wir gewinnen müssen, wenn wir uns in der Tabelle weiter nach vorne orientieren wollen.»

Neben den Meisterschafts- und Cup-Einsätzen steht für die Power Cats am 11. Januar das grosse Saisonhighlight an. Dann treten sie in der St.-Leonhard-Halle in Freiburg im Rahmen des CEV-Cups gegen das französische Spitzenteam Béziers Angels an. Der CEV-Cup ist nach der Champions League in Europa der zweithöchste Teamevent im Volleyballsport.

Telegramm

Cheseaux – Düdingen 1:3 (25:27, 25:19, 16:25, 16:25)

TS Volley Düdingen: Marbach, Gfeller, Granvorka, Riddle, Moffett, Vanis, Edberg (Libera); Ignjic, Brletic, Wider, Niederhauser.

Nationalliga A. Frauen. Resultate: Neuenburg UC – Köniz 3:0 (25:11, 25:23, 25:17). Rangliste: 1. Volero Zürich 12/35 (36:3). 2. Aesch-Pfeffingen 12/33 (35:9). 3. Neuchenburg UC 13/26 (29:18). 4. Franches-Montagnes 12/21 (23:19). 5. Düdingen 13/20 (28:25). 6. Köniz 13/14 (21:31). 7. Cheseaux 13/14 (17:28). 8. Volley Lugano 13/10 (17:35). 9. Kanti Schaffhausen 13/9 (16:34). 10. Luzern 12/7 (11:31). Die heutigen Spiele: Aesch-Pfeffingen – Schaffhausen 19.30. Luzern – Volero Zürich 20.15.

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