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Sieg trotz drei verlorenen Vierteln

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Basketball: Freiburg Olympic startet mit wichtigem Auswärtssieg im Jura

Autor: Von BEAT BAERISWYL

Man war gespannt auf das Auftreten zweier ganz grosser Teams der vergangenen Jahre. Aber auch Harold Mrazek vermochte noch keine Rekordkulisse in die Hölle Boncourts zu locken. Bloss 792 Zuschauer wollten den Saisonstart der «Roten Teufel» gegen Favorit Olympic sehen …Boncourts Trainer Randoald Dessarzin machte in den letzten Tagen darauf aufmerksam, dass sein Team weder alle Akteure auf fix (einige sind noch im Test), noch eine optimale Vorbereitung hinter sich hat. Aber auch sein Kontrahent Leyrolles sprach von einem heiklen Startspiel, weil seine Mannschaft noch nicht ganz zu ihrem Spiel gefunden hat.

Harold Mrazek bereits omnipräsent

Der Heimklub erwischte den besseren Start (12:4; 5.). Da mussten die Freiburger ein erstes Mal zittern, denn aggressives, schnörkelloses, einfaches aber keineswegs kollektives Basketballspiel brachte die Saanestädter in Schwierigkeiten. Der neue Stammfünfer mit Pascal Perrier-David, Harold Mrazek, Dave Esterkamp, Brandon Polk und Lorenzo Orr schien noch gar nicht aufeinander abgestimmt zu sein. Boncourt holte sich zahlreiche Offensivrebounds und liess Olympic schlecht aussehen.Harold Mrazek, der Rückkehrer aus Frankreich (ASVEL Villeurbanne) liess einige Male seine Klasse aufblitzen. Aber auch er schien vorerst sein Visier schlecht eingestellt zu haben. Doch gerade er war es, der mit zwei Dreiern sein Team zurück ins Geschehen brachte (12:14; 7.). Die Freiburger verschafften sich so Respekt und hielten den Heimklub im Zaum. Diese machten es den Gästen mit ihren Ballverlusten manchmal auch gar leicht! In der ersten Hälfte schenkten sie Olympic nicht weniger als 15 Bälle …

Zweites Viertel bringt Vorentscheidung

War es im ersten Abschnitt Mrazek, der die wichtigen Punkte erzielte, so konnte im zweiten Viertel Dave Esterkamp für den so wichtigen Vorsprung sorgen (24:35; 19.). Da auch die Defensive etwas besser funktionierte, spricht das zweite Teilresultat mit 21:10 für die Gäste eine deutliche Sprache. Es sollte dieser Vorsprung sein, mit dem Olympic die restliche Spielzeit haushalten musste. Nach der Pause schien der Spielfluss total dahin. Innerhalb von 5 Minuten kam es zu 20 (!) Freiwürfen, 12 für Boncourt, 8 für Olympic. Auf beiden Seiten wurde das Mannschaftsspiel zu sehr vermisst. Konnte wenigstens bei Olympic die eine oder andere schöne Kombination beklatscht werden, beschränkten sich die Jurassier auf Einzelaktionen. Ja, vor allem Dessarzin steht noch viel, viel Arbeit bevor, wollen sie auf europäischer Ebene gut aussehen und Siege feiern!

Jetzt zwei Wochen Pause

Obwohl die Freiburger ausser dem zweiten Viertel alle übrigen Spielabschnitte punktemässig dem Heimteam überlassen mussten, durfte die Leyrolles-Truppe am Ende zwei Punkte mit an die Saane nehmen. Boncourt kam bis zum Ende noch recht nahe heran, doch für die Wende reichte es dann doch nicht mehr. Hätten die jurassischen Akteure aber im Abschluss nicht derart gesündigt und massenhaft einfache Punkte nicht erzielt, so hätte das Skore auch ganz anders aussehen können.Damien Leyrolles bleiben nun bis zum nächsten Spiel ganze zwei Wochen Zeit, sein Team näher an die optimale Form heranzuführen. Denn am kommenden Wochenende ist Freiburg Olympic spielfrei und muss erst am 14. Oktober wieder ran. Da gehts im ersten Heimspiel gegen Nyon.

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