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Sieg trotz einiger Zwischentiefs

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Autor: MArkus Rudaz

Dieses Spiel wird sicherlich nicht in die Annalen der 1. Liga eingehen. Zu oft wechselten bei beiden Teams Licht und Schatten ab, folgte auf gute Phasen wieder ein völliges Durcheinander. Den Vogel schossen dabei die Gäste ab, die in der ersten Viertelstunde gleich dreimal eine Bankstrafe wegen zu vielen Spielern auf dem Eis einkassierten. Es war unschwer zu erkennen, dass bei den Waadtländern nach einer Niederlagenserie die Chemie im Team nicht mehr stimmt. Die Mannschaft verfiel allzu oft in ihre Einzelteile von zwar guten Spielern, die sich aber nur selten fanden und zum Teil sogar lustlos wirkten.

Klar überlegen

Düdingen war denn auch im Startdrittel klar spielbestimmend – nicht zuletzt auch dank den vielen gegnerischen Strafen, die allerdings kein einziges Mal ausgenutzt werden konnten. Hatte das Powerplay in den letzten Partien immer besser funktioniert, liessen die Sensler am Samstag jeglichen Zug aufs Tor vermissen. Allzu lange wurde der Puck hin und her gespielt und schliesslich nur halbherzig der Abschluss gesucht. Zu gefallen wusste bei Gleichbestand die Linie mit Sassi, Fontana und Fasel, die immer wieder für Gefahr vor dem gegnerischen Tor sorgte. Es waren denn auch Fontana und Sassi, die ihre Farben bis zur Drittelspause mit 2:0 in Front schossen – ein absolutes Minimum.

Nach dem 3:0 entgleist

Zu Beginn des zweiten Drittels vermochten die Gäste das Spiel etwas auszugleichen. Trotzdem waren es wiederum die Einheimischen, die einen weiteren Treffer markierten: Nach schöner Vorarbeit von Verteidiger Zwahlen buchte Fasel freistehend das 3:0. Nach diesem Treffer hielt jedoch bei den Freiburgern der Schlendrian Einzug: Immer öfter kam es zu gefährlichen Abspielfehlern und Puckverlusten in der eigenen Zone. Symptomatisch denn auch die beiden Treffer der Gäste: In der 35. Minute gelang ihnen das erste Tor in Überzahl, nachdem sie aus allen Lagen aufs Tor geschossen hatten und schliesslich der Puck nach einem Pfostenschuss von Clennon eingeschoben wurde. Und nur zwei Minuten später profitierte F. Eisenring abermals in Überzahl von einem Abpraller. Wichtig schliesslich für die Bulls, dass sie durch Fontana kurz vor Ablauf des Mitteldrittels wieder zwei Tore vorlegen konnten.

Im Schlussdrittel häuften sich die Gehässigkeiten; die Waadtländer wirkten überaus aggressiv, und bei doppelter Überzahl machte Captain Bürgy alles klar. In der Folge waren die Gäste zwar bemüht, nochmals den Druck etwas zu erhöhen. Doch ein starker Blaser im Düdinger Tor und eine wenig überzeugende kollektive Leistung ermöglichten den Bulls, den Vorsprung relativ mühelos über die Runden zu bringen.

Zufriedener Zwahlen

Mit 36 Punkten aus 18 Spielen lässt sich die Bilanz der Bulls sehen, und auch Trainer Thomas Zwahlen zeigt sich sehr erfreut über den bisherigen Verlauf der Saison: «Wir haben sogar mehr Punkte als letztes Jahr auf unserem Konto. Ich bin sehr erfreut über unsere Fortschritte.»

«Spieler sind keine Profis»

Gegen Villars litt auch er an dem Auf und Ab der Emotionen: «Bis zum 3:0 spielten wir eigentlich sehr gut. Dann dachten wir wohl, es gehe ganz leicht weiter, und prompt kam der Gegner heran. Dann folgte wieder eine gute Phase, um dann wieder in ein Loch zu fallen.» Für ihn geht es nun darum, den Spielern über die Feiertage etwas Ruhe zu gönnen. «Wir werden noch zwei Trainings absolvieren, dann gibt es einige Tage frei, und am 28. Dezember spielen wir gegen Huttwil ein Freundschaftsspiel», blickt Zwahlen voraus und fügt an: «Meine Spieler sind keine Profis. Für sie ist es wichtig, auch Zeit für ihre Familien zu haben. Deshalb ist diese etwas lockere Zeit durchaus sinnvoll.»

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