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Siegerprojekt «Gewächshaus»

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Ein Basler Architekt soll die neue Mehrzweckhalle in Ried planen

Autor: Von PATRICK HIRSCHI

Noch keine zwei Jahre sind vergangen, seit die Gemeindeversammlung von Ried im Dezember 2004 das Projekt einer kombinierten Mehrzweck- und Zivilschutzanlage abgelehnt hatte. Der Gemeinderat hatte daraufhin beschlossen, die beiden Projekte getrennt weiterzuverfolgen.

Bereit für Minergie P

Nun ist die Zivilschutzanlage fertig und dient ab sofort den Sportschützen als Übungskeller. Und auch der zweite Anlauf für eine Mehrzweckhalle ist einen entscheidenden Schritt weiter. Am Montagabend gab die Arbeitsgruppe Mehrzweckgebäude an einer Orientierungsversammlung den Gewinner des Architekturwettbewerbs bekannt. Den Zuschlag erhielt das Projekt «Faltwerk» des Basler Architekten Christoph Gschwind.Gemäss Architektenbeschrieb stellt das Siegerprojekt den «letzten Baustein auf dem Weg zum Friedhof» dar. Die Wettbewerbsteilnehmer hatten sich bei der Ausarbeitung ihres Projektes an zahlreiche Auflagen zu halten. So muss die Mehrzweckhalle nicht nur für grosse und kleine Feste, Musik- und Theateraufführungen sowie kleine Anlässe wie Vereinstreffen dienen. Durch die Nähe zum Friedhof sollen auch Abdankungsfeiern möglich sein.«Dieses Projekt entspricht in den meisten Punkten unseren Anforderungen», sagte Vize-Ammann und Jurymitglied Bernhard Oppliger. Dazu gehört auch der Bau im Minergie-P-Standard. Gemäss Oppliger wird die neue Halle zwar vorerst durch die Ölheizung der nebenan liegenden alten Turnhalle gespiesen. Sobald die alte Ölheizung ersetzt werden müsse, könne man bei der bestehenden Halle ebenfalls auf eine umweltverträglichere Heizung umstellen, sagte Oppliger gegenüber den FN.Auffallend am «Faltwerk» ist die Dachform. Nach eigenen Angaben hat sich der Architekt dabei von den Gewächshäusern der Gemüsegärtner im Moos inspirieren lassen. Mitentscheidend für den Zuschlag dürfte auch die Tatsache gewesen sein, dass sich die Räume durch die Unterteilung sowie die unterschiedliche Höhe der Dächer beliebig für grössere und kleinere Anlässe anpassen lassen. Zudem besteht die Bühne aus Modulen, die sich flexibel verschieben lassen.Das «Faltwerk» ging als Sieger aus 45 Bewerbern hervor. Wie Bernhard Oppliger erklärte, hatten sich sogar mehrere Architekturbüros aus Deutschland und Österreich sowie eines aus Portugal am Wettbewerb beteiligt.«Der Gemeinderat unterstützt die Empfehlung der Jury und wird für die Gemeindeversammlung vom 7. Dezember einen Kreditantrag stellen», gab Gemeindepräsident Heinz Etter bekannt. Die Höhe des Kredits ist noch nicht bekannt. Laut Oppliger hatten die Wettbewerbsteilnehmer einen Kostenrahmen von rund zwei Millionen Franken. Etter hofft, dass die neue Halle bereits für das Kantonale Schwingfest 2008 in Ried zur Verfügung steht.Von den 30 bis 40 Anwesenden im Publikum kamen weder Fragen noch Bemerkungen. Das Siegerprojekt kann noch bis zum 27. September im Obergeschoss der alten Turnhalle besichtigt werden.

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