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Siegestor in der Nachspielzeit

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 Am letzten Wochenende hatte Plaffeien mit einem Last-Minute-Tor gegen Ependes-Arconciel glücklich den Sieg geholt, gestern in Überstorf musste das Team von Trainer Patrick Schaller nach einer überlegen geführten Partie auf die gleiche Art und Weise am Schluss in den sauren Verliererapfel beissen. Dass sich auch im Sport in einer langen Saison Glück und Pech meistens die Waage halten, stellte Überstorfs Trainer Stefan Brülhart nach dem Spiel fest, als er sagte, dass man im Spiel in der Vorrunde im Oberland eigentlich den Sieg verdient hätte, ganz im Gegensatz zum gestrigen Sonntagsspiel. Mit einer solch schwachen Leistung könne man sonst nur ganz selten gewinnen.

 Plaffeien hatte alle Siegeskarten in der Hand

 Im Boxsport wäre Plaffeien mit einem klaren Punktesieg vom Feld gegangen, den K.-o.-Schlag versetzte dann jedoch der Heimklub den Gästen, als sich schon alle mit dem Unentschieden zufrieden gaben. Vorweg im ersten Umgang hätte der Gast dieses typische Auftaktspiel zur Rückrunde eigentlich für sich zumindest vorentscheiden müssen. Besonders gegen den wiselflinken linken Angriffsspieler Christof Kolly fand die Überstorf-Abwehr kaum ein Gegenmittel. Immer wieder musste Hüter Gaël Aebischer im letzten Moment eingreifen, und als er dann einmal geschlagen war, rettete die Torumrandung für ihn. Auch Kollys Mittelfeldkollege Nicolas Marbach hätte aus seiner Chance nach 25 Minuten mehr machen müssen; am Ende entschied er sich für einen Pass zu Vegim Berisha, der jedoch bei der Schussabgabe noch abgeblockt werden konnte. Nach dem Seitenwechsel hatte Plaffeien dann etwas weniger Möglichkeiten, die beste der Partie ging jedoch erneut auf ihr Konto: Den Versuch von Einwechselspieler Wasili Bielmann aus fünf Metern boxte jedoch Goalie Aebischer in grosser Manier zur Seite (88.). Und dann bewahrheitete sich mal wieder das alte Sprichwort: Wer sie vorne nicht macht, bekommt sie hinten.

 Überstorf mit drei Punkte fürstlich belohnt

 Die Unterländer fanden auf dem holprigen Terrain über weite Strecken des Spiels kaum einmal ihren gewohnten Rhythmus. Ob das Pub-Wochendfest ein Grund dafür war, wollte ihr Trainer nach dem Match nicht ganz wegreden. Einzig in der Schlussphase machte der Sieger eine Spur mehr Druck und wurde dafür in der Nachspielzeit noch belohnt: Der allein startende Stürmer Kevin Portmann wurde von Verteidiger David Brügger im Sechzehner zurückgehalten, und den fälligen Elfmeter versenkte Gilbert Brobbey kaltschnäuzig, obwohl Goalie Roger Wingeier die Ecke noch geahnt hatte. Die wegen Verletzungen vorgenommenen Wechsel bei Plaffeien waren sicher mit ein Grund, dass der Heimklub am Schluss ein leichtes Plus hatte. Aber eines ist sicher: Auf so leichte Art werden die Überstorfer in der Rückrunde kaum mehr zu Siegen kommen. Ihrem Gegner wurde die ungenügende Chancenauswertung am Ende zum Verhängnis.

Telegramm

Überstorf – Plaffeien 1:0 (0:0)

Sportplatz. 200 Zuschauer; SR Gothuey.Tor:92. Brobbey (Foulpenalty) 1:0.

FC Überstorf:G. Aebischer; Muri, Schmutz, A. Portmann, Von Niederhäusern (47. Jungo); Küpfer (72. M. Riedo), Spicher, Perler, P. Schmutz; K. Portmann, M. Aebischer (47. Brobbey).

FC Plaffeien:Wingeier; Bertschy (54. Wider), Burri, Grossrieder (67. Brügger), Anderfuhren; Käser, Marbach, Clement, Rüffieux, Kolly; Berisha (64. Bielmann).

Bemerkungen:Lattenschuss Kolly (23.), Bertschy (54. Kopf), Grossrieder (67. Fuss) verletzt ausgeschieden. Rote Karte für D. Brügger (92. Notbremsefoul).

Trainerstimmen: «So ist Fussball»

Stefan Brülhart (Überstorf): «Aufgrund unserer Leistung war der Sieg nach 90 Minuten nicht verdient. Ich weiss nicht, was heute los war, wir kamen einfach nie auf Touren. Praktisch alle Zweikämpfe gingen verloren, und auch die Zuspiele war zu wenig genau.»

Patrick Schaller (Plaffeien): «So ist Fussball, einmal hat man Glück, das andere Mal eben Pech. Wir hatten genug Chancen, aber trafen einfach nicht. Obwohl wir uns gegenüber dem Spiel gegen Ependes defensiv gesteigert haben, reichte e s diesmal nicht zu Punkten.» mi

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