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Sika Düdingen beliefert Europa jedes Jahr mit 60 000 Tonnen Klebstoff

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Autor: IrMgard lehmann

Rund 120 Millionen hat die Sika in die neue Klebstofffabrik investiert und damit über 100 neue Arbeitsplätze geschaffen. Doch damit nicht genug: Am Donnerstag hat Walter Grüebler, Verwaltungsratspräsident, eine weitere Investition angekündigt. Noch dieses Jahr sollen zwei Produktionsanlagen installiert werden, was einer Investition von rund 60 Millionen Franken entspricht. Damit sollen längerfristig weitere 80 Arbeitsplätze geschaffen werden.

Klebstoff für Autos

Anfänglich hat die Anlage in der neuen Klebstofffabrik eine Kapazität von 30 000 Tonnen pro Jahr. Bis ins Jahr 2010 sollen es jedoch 60 000 Tonnen sein. Von Düdingen aus soll der ganze europäische Markt mit Polyurethan-Klebstoff versorgt werden. Der Klebstoff «Kapaflex» wird vorwiegend im Automobilbereich verwendet.

In den Autos werden immer mehr Kunststoffe und Verbundwerkstoffe eingesetzt, um das Gewicht zu reduzieren und so den Benzinverbrauch der Autos zu senken, erklärte ein Mitarbeiter beim Rundgang durch die Fabrikhallen.

Sika sieht grosses Wachstumspotenzial für Klebstoffe auch bei Bussen, Nutz- und Schienenfahrzeugen.

Warum gerade in Düdingen?

Für den Bau der neuen Klebstofffabrik hat die Konzernleitung der Sika AG in Baar verschiedene Standorte unter die Lupe genommen, etwa im aargauischen Birr, in Deutschland, Frankreich und Spanien.

Wie Verwaltungsratspräsiden Grüebler in seinem Referat sagte, haben vier Gründe den Ausschlag gegeben, in Düdingen zu investieren: Vorab die Vision von Romuald Burkhard: «In den 60er-Jahren hat er das Wachstum der Sika als auch Düdingen als ausgezeichneter Standort vorausgesehen.» Die Nähe zu Zürich, die vorhandene Infrastruktur mit den engagierten Angestellten wie auch das speditive Handeln der Regierung seien weitere Gründe gewesen, in Düdingen zu bauen.

180 Gäste an der Eröffnungsfeier

An der feierlichen Eröffnung in der Fabrikhalle der Sika Düdingen haben rund 180 Gäste teilgenommen – darunter auch Bundesrätin Doris Leuthard. Sie freue sich ganz besonders, dass ein Unternehmen wie Sika dem Werkplatz Schweiz seit bald 100 Jahren treu bleibe, sagte sie.

Sika habe sich in Sachen Dichten, Kleben und Schützen einen Namen gemacht: «Auch in Bern sitzen Spezialisten im Dichten, Kleben und Schützen. Viele dichten an den parlamentarischen Vorstössen, Einzelne kleben an Sesseln, und andere wiederum sind wahre Experten im Schützen von Interessen», meinte sie schmunzelnd. Sie gratulierte der Konzernleitung und bemerkte, dass eine solche Investition auch mit der Baubranche zusammenhänge: «Die Baubranche hat immerhin einen Anteil von 10 Prozent am Bruttoinlandprodukt und gibt 285 000 Personen eine Beschäftigung.»

An der Eröffnungsfeier haben nebst Parlamentariern, Bezirks- und Gemeindevertretern auch einige Staatsräte teilgenommen. So wies Staatsratspräsident Pascal Corminboeuf auf die grosse Bedeutung hin, die eine solche Investition für Bezirk und Kanton hat. Er zeigte sich erfeut, dass die neue «europäische Klebstofffabrik in Düdingen steht».

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