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Silber-Medaille für Düdinger App

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Erfolg für die junge Firma Mathom AG aus Düdingen: Ihre digitale Parkuhr-App SEPP ist gestern Abend in Zürich an der Verleihung des Awards von «Best of Swiss Apps» ausgezeichnet worden (siehe Kasten). Die Smartphone-Anwendung des Sensler Unternehmens erhielt in der Kategorie «Innovation» – eine von neun Kategorien – die Silbermedaille.

Düdingen ist schon Kunde

«Für uns ist das eine Anerkennung unserer Arbeit», sagt Geschäftsführer Thomas Schneuwly. Die Auszeichnung stelle unter Beweis, dass hinter der App eine gewisse Wertigkeit und Qualität stehe. Der Preis als innovative Neuentwicklung gibt dem Unternehmen noch mehr Schwung, den angepeilten Durchbruch auf dem Markt zu schaffen. Denn Mathom AG ist erst im April als Start-up-Unternehmen gegründet worden und streckt seither seine Fühler nach möglichen Kunden aus. Einen hat die Firma schon gewonnen: Die Gemeinde Düdingen wird ihre bezahlten Parkplätze ab Februar 2018 mit diesem System bewirtschaften. Auch Interlaken und Subigen haben SEPP den Zuschlag gegeben. Bei weiteren Gemeinden und Tourismusregionen aus dem Bezirk, im Kanton und der ganzen Schweiz haben die Vertreter von Mathom die App bereits vorgestellt und gute Rückmeldungen erhalten. Sie schätzen die Einfachheit der App mit all ihren Möglichkeiten.

Rasch erledigt

SEPP ist eine Parkuhr-App. Wer die Anwendung auf sein Smartphone lädt, kann die Parkgebühr ohne Kleingeld bezahlen. Der administrative Aufwand für die einmalige Registrierung ist sehr klein: Telefonnummer eintippen, Bestätigungscode eingeben, Zahlungsmethode wählen und Fahrzeug erfassen. «In anderthalb Minuten ist alles erledigt und man kann parkieren», erklärt Thomas Schneuwly.

Neuigkeiten zu Start-up’s im Kanton Freiburg.

Dies ist einer der Vorteile, die SEPP von anderen bereits bestehenden Systemen für die Erhebung von Parkgebühren abhebe. Die meisten anderen könnten erst genutzt werden, wenn man Tage vorher einen Anmeldungsparcours durchlaufen habe. Zudem funktio­niert die SEPP-Anwendung über eine unpersönliche Anmeldung, die Abbuchung erfolgt über eine Kredit- oder Debitkarte.

Ein- und auschecken

Das System funktioniert so, dass der Autofahrer vor Ort die App startet und sich so eincheckt. Dies kann im Auto direkt oder innerhalb eines 50-Meter-Radius gemacht werden, so dass der Gang zur Parkuhr oder das Lösen eines Tickets wegfallen. Verlässt der Autofahrer den Parkplatz wieder, checkt er aus und das System berechnet die Parkgebühr – dies unter Berücksichtigung aller möglichen Parameter, zum Beispiel, dass nach 17  Uhr und am Sonntag das Parkieren gebührenfrei ist oder dass für den Samstag spezielle Parkzeiten gelten. «Ein weiterer Vorteil ist, dass der Autofahrer nicht vorher abwägen muss, wie lange er das Auto wohl stehen lässt. Die Parkgebühr wird erst mit dem Auschecken via App berechnet. Der Autofahrer kann also die Höchstparkzeit ausschöpfen», erklärt Thomas Schneuwly. Eine Push-Nachricht informiert den Nutzer oder die Nutzerin zudem eine Viertelstunde vor Ablauf, dass die Parkzeit bald abläuft.

 

«Unser ganzes Herzblut steckt darin. Wir glauben fest daran, dass wir Erfolg haben.»

Thomas Schneuwly

Geschäftsführer Mathom AG

Zur Erfindung der Firma gehört auch die Möglichkeit des Parkplatzbewirtschafters, die Einhaltung der Parkzeit zu überwachen. «Der Kontrolleur erhält eine Kontroll-App, mit der er sich vor Ort einloggt. Er empfängt eine Liste von den mit SEPP einparkierten Autos und kann – wenn nötig – auch gleich mit wenigen Eingaben in der App eine Busse auslösen», erklärt Thomas Schneuwly. Die App erlaubt zudem das Bussen-Management auch für jene Autofahrerinnen und Autofahrer, die nicht mit der App, sondern noch auf herkömmliche Art mit Kleingeld bezahlen. «Ein weiterer Vorteil: Die Gemeinde hat keine Investi­tionskosten. Wir machen alles für sie.»

Die Idee zur Parkzeit-App SEPP hatten die Firmengründer schon vor einiger Zeit. «Eigentlich war es eine Bieridee», sagt der 43-jährige Marketingplaner Thomas Schneuwly aus Gurmels im Gespräch mit den FN. Die Programmierung der App hat Mathom AG an eine Berner Entwicklerfirma übergeben. Jetzt will die Firma mit Sitz in Düdingen und vier Angestellten erst einmal in der Schweiz Fuss fassen, der Schritt ins Ausland ist aber für sie nicht ausgeschlossen. «Unser ganzes Herzblut steckt darin. Wir glauben fest daran, dass wir Erfolg haben», sagt Thomas Schneuwly. SEPP sei zudem nicht die einzige Idee, an der die Firma tüftle, verrät er.

Zahlen und Fakten

Fokus auf eine junge, innovative Branche

«Best of Swiss Apps» ist ein Award zur Förderung von Transparenz und Qualitätsstandards in der Schweizer App- und Mobile-Branche. Die 2012 gegründete Auszeichnung ist aus den seit dem Jahr 2000 bestehenden Best of Swiss Web Awards gewachsen. Durch den Jurierungsprozess soll gemäss Homepage ein Qualitätsstandard entstehen und der Fokus auf eine junge, vielversprechende Branche gerichtet werden. Dieses Jahr haben sich 138  App-Entwickler in einer der neun Kategorien wie Funktionalität, Innovation oder Spiele von einer Fachjury bewerten lassen. 32 sind in die engere Auswahl gekommen. Die Preise werden pro Kategorie vergeben, zudem gibt es den Masterpreis für das gesamthaft beste und überzeugendste Projekt.

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