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Sind ältere Menschen in Mobilitätsfragen vernachlässigbar?

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Im März dieses Jahres als auch in der letzten Septembersession hat der Grosse Rat über Fragen und Probleme der Mobilität im Kanton Freiburg debattiert. Im Frühjahr stand die Erarbeitung eines neuen Gesetzes zur Mobilität und eine Gesamtsicht über die verschiedenen Transportarten im Vordergrund. Letzte Woche wurde bei der grossrätlichen Debatte über die Verkehrsströme im Sense-Unterland, die besser analysiert werden sollen, diskutiert.

Sehr durchdacht, aufschlussreich und zukunftsorientiert nimmt Staatsrat und Baudirektor Jean-François Steiert unter anderem Stellung zum kantonalen Richtplan und zur neuen vorgesehenen Studie über den Verkehr im Sense-Unterland (FN vom 12. September).

Kurzsichtig und recht unüberlegt sind dagegen die Überlegungen und Aussagen vom SVP-Fraktionschef, wenn er dem Staatsrat vorwirft, keine Visionen zu haben. Erfreulich ist, dass der Staatsrat, aber auch der Grosse Rat diese eher wirtschaftlichen Aspekte der Mobilität sehr ernst nehmen.

Bedauerlich ist aber, dass der Grosse Rat über eine wichtige, eher gesellschaftliche Frage der Mobilität noch nicht debattiert hat. Es handelt sich um die sogenannte Mobilität für Menschen des dritten und vierten Alters. Im kantonalen Projekt Senior plus wurden dazu verschiedene konkrete Strategien und Massnahmen festgehalten. Dazu zwei Beispiele: «Ältere Menschen müssen sich im öffentlichen Bereich bewegen können, ohne auf Hindernisse zu stossen, die ihre Selbstständigkeit einschränken oder sie in Gefahr bringen. Öffentliche Gebäude und Läden müssen für Personen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich sein.» Für die Realisierung des erwähnten Projekts Senior plus sind die politischen Behörden verantwortlich. Deshalb stellt sich ganz generell die Frage, ob die Grossrätinnen und Grossräte die älteren Menschen als Quantité négligeable betrachten!

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