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Sind wir wirklich die Kleinen?

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In einem Leserbrief vom 26.Februar setzt sich Max JR Aebischer aus St.Antoni mit den Schwierigkeiten in gewissen Berufsausbildungen in unserem Kanton auseinander, aus Mangel an genügend deutschsprachigen Klassen. Ich gehe zwar mit den Ansichten des Schreibers weitgehend einig.

Was mir jedoch beim Lesen des Briefes viel mehr zu denken gegeben hat, ist seine einseitige Darstellung des Sprachenproblems in unserem Kanton. Aus seinen Ausführungen muss man schliessen, dass der Sensebezirk die einzige legitime Vertretung der Deutschsprachigen in unserem Kanton ist.
Ist denn im Kanton Freiburg nur der Sensebezirk deutschsprachig? Max Aebischer vergisst dabei völlig, dass man auch im Seebezirk, in der Stadt Freiburg und in Jaun deutsch spricht. Er schreibt jedoch nur von «Sensler Steuergeldern».
Leider war es in der Vergangenheit oft so, dass wir Deutschfreiburger gegenüber der welschen Übermacht viel zu wenig geschlossen aufgetreten sind, um unsere gemeinsamen legitimen sprachlichen Anliegen zu verteidigen.
Solange sich jedoch die Sensler als alleinige deutschsprachige Vertreter fühlen, die Seebezirkler mehr nach Bern ausgerichtet sind und die Jauner sowieso eigene Wege gehen, müssen wir uns nicht wundern, dass es nicht möglich ist, in der zweisprachigen Stadt Freiburg den Bahnhof zweisprachig zu benennen, mehr deutschsprachige Klassen zu eröffnen und Firmen wie z.B. die «Freiburger Nachrichten AG» ihre Statuten weiterhin nur auf Französisch abgeben dürfen.

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