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Singen für einen guten Zweck

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Noémie Boschung aus Oberschrot ist ein junges Mädchen, das am Samstag ihren 13. Geburtstag feiern konnte. Das Geburtstagsgeschenk hat sie sich sozusagen selbst organisiert. Die Nachwuchssängerin wird nämlich am Weihnachtskonzert vom Freitag in St. Antoni auftreten und einige Lieder zum Besten geben. Allerdings tritt sie nicht alleine auf, sondern hat weitere Interpreten eingeladen, da­runter als Stargast den bekannten Seeländer Sänger George sowie den Alphorn-Man Kudi, den Klarinettisten und Saxofonisten Denis Baumgartner sowie die Schlagersängerin Aline-Alexandra, die ihr auch bei der Organisation hilft.

Hilfe für kranke Menschen

Das Konzert hat Noémie zusammen mit ihren Eltern auf die Beine gestellt. Es ist bereits der zweite Benefizanlass der jungen Senslerin. Die Herz- und Lungenkrankheit ihres Vaters haben sie und ihre Geschwister früh damit konfrontiert, dass es nicht allen Leuten gut geht. «Ich habe im Spital viele kranke Kinder und Erwachsene gesehen und mich gefragt, wie ich ihnen helfen kann», erzählt sie im Gespräch. Aus den Ideen, die sie mit ihren Eltern Barbara Boschung und Ueli Zbinden diskutiert hat, ist bald eine ins Zentrum gerückt: Noémie verbindet ihr grosses Hobby, das Singen, mit einem wohltätigen Anliegen.

Das erste Benefiz-Wohltätigkeitskonzert fand 2016 in einem kleineren Rahmen statt, aber doch mit rund 150 Zuhörern. Die Kollekte fiel grosszügig aus. «Wir konnten 1900 Franken an Swisstransplant überweisen», erzählt sie stolz. Mit der bekannten Schlagersängerin Aline-Alexandera als Mitorganisatorin an der Seite hofft Noémie diesen Erfolg heuer zu toppen. Spricht man mit der 13-Jährigen über das Singen, dann beginnen ihre Augen zu strahlen. In Worte fassen kann sie aber nicht so richtig, was ihr das Hobby bedeutet. «Ich finde es einfach schön», sagt sie. Sie singe gerne und viel, auch mal im Auto mit ihrem kleinen Bruder Sebi. Einmal in der Woche nimmt sie Gesangsunterricht, und sie hat auch schon eine eigene CD, «Es ist der Hammer», bespielt. Seit sie vor zwei Jahren ihren ersten Auftritt hatte und erste Kontakte zur Schlagerbranche knüpfen konnte, wurde sie immer wieder eingeladen, ihre klare Stimme vorzuführen. Auch 2018 stehen mehrere Termine in der Agenda. «Mich macht es glücklich, wenn die Leute sich an meinem Gesang erfreuen», sagt die OS-Schülerin.

Auf dem Boden bleiben

Sie könnte sich gut vorstellen, dass mehr daraus wird. Doch ganz von der Musik zu leben ist nicht ihr vordringlichstes Ziel. «Ich will eine Lehre als Schreinerin machen und das Singen als Hobby betreiben», sagt sie zielstrebig. Ihre Eltern unterstützen sie auf ihrem Weg. «Nur nicht abheben» lautet die Devise von Vater Ueli Zbinden. Solange sich die Auftritte mit der Schule vereinbaren liessen, spreche nichts dagegen. Die Eltern begleiten sie zu ihren Auftritten und freuen sich über die guten Rückmeldungen.

Wohl auf der Bühne

Bereits haben sich 170 Leute für das Konzert angemeldet. Lampenfieber kennt Noémie Boschung nicht. Ihr Vater erzählt, dass sie sonst eher schüchtern sei, aber auf der Bühne voll aus sich herauskomme. Am Konzert in St. Antoni stehen weihnachtliche Lieder auf dem Programm. Noémie Boschung freut sich auf den Auftritt in der reformierten Kirche und hofft, dass auch die Zuschauer und die anderen Künstler Spass haben werden. Das Geld, das in Form einer Kollekte gesammelt wird, wird Noémie Boschung der Krebsliga schenken.

Reformierte Kirche, St. Antoni. Fr., 15. Dezember, 19.30 Uhr. Reservationen erwünscht: 079 674 68 65.

«Ich habe im Spital viele kranke Kinder und Erwachsene gesehen und mich gefragt, wie ich ­ihnen helfen kann.»

Noémie Boschung

Sängerin und Konzertorganisatorin

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