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Sinval rettet Punkt für schwachen FCF

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1. Liga: Freiburg fast das gesamte Spiel in Bex gegen zehn Mann

Autor: Von STEFAN MEUWLY

Die Partie begann gleich mit einem Paukenschlag: Ein zu kurz geratener Rückpass wurde in der 3. Minute zur idealen Vorlage für Fabrice Tayau. Auf Höhe des Elfmeterpunktes wurde der FCF-Goalgetter aber vom Gästegoalie brutal umgesäbelt. Die logische Folge: Penalty und Platzverweis für Torhüter Oubrier. Tayau versenkte den Elfer denn auch in gewohnt souveräner Manier. Viel erstaunlicher war jedoch die Tatsache, dass Bex-Trainer Tagan nicht etwa den Ersatzgoalie einwechselte, sondern Innenverteidiger Guemoun zwischen den Pfosten liess.

Freiburg zu passiv

Bereits im Juniorenalter lernt man als Fussballer, wie man sich bei nummerischer Überlegenheit taktisch zu verhalten hat. Den Ball in den eigenen Reihen halten, geschickte Spielverlagerungen und den Gegner laufen lassen. Die Pinguine schienen in diesem Bereich eine Wissenslücke zu haben, denn genau das Gegenteil traf ein. Durch unnötige Ballverluste und unpräzise Zuspiele brachte sich die Zermatten-Truppe immer wieder in Verlegenheit. Doch zu mehr als einem Lattenschuss von Ventimiglia reichte es den Waadtländern in der ersten Hälfte aber nicht.In der zweiten Hälfte das gleiche Bild: Freiburg blieb passiv und Bex bestimmte zu zehnt das Spiel. Die logische Folge war der Ausgleich durch Gugliuzzo in der 50. Minute. Doch es kam noch dicker: In der 62. Minute gönnte sich die gesamte FCF-Abwehr ein Nickerchen, was Rodriguez zum unterdessen hoch verdienten 2:1 ausnutzte.

Sinvals Geniestreich

Erst eine Viertelstunde vor Schluss begann der FCF offensiv wieder Akzente zu setzen. Dass es letztlich doch noch zu einem Punktgewinn reichte, hatten die Schwarzweissen einem Mann zu verdanken: Die ehemalige Servette-Legende und Neo-FCF-Assistenztrainer Jose Sinval (40) zirkelte in der 88. Minute einen Freistoss wunderschön über die Mauer und liess «Torwart» Guemoun keine Chance. Ein Geniestreich, der selbst die Gästefans spontan applaudieren liess. «Ich habe mich jetzt zwei Wochen vorbereitet und bin froh, dass ich dem Team helfen konnte. Ich bin zwar Assistenztrainer, bin aber bereit, wenn der Trainer mich als Spieler braucht», so der Brasilianer. Eines steht jedoch trotz dieses Punktgewinnes fest. Die vier Neuzugänge, welche der FCF diese Woche verpflichtet hat, werden dringend benötigt.

«Schlecht gespielt»

Michel Zermatten (Trainer FCF): «Wir haben heute ganz einfach schlecht gespielt. Ich habe meine Mannschaft fast nicht mehr wiedererkannt. Wir hatten keine Geduld und haben mit unserer passiven Spielweise den Gegner aufgebaut. Dank Sinval sind wir letztlich noch mit einem Punkt belohnt worden, den wir eigentlich gar nicht verdient hätten. Ich hoffe, dass sich einige meiner Spieler ein Schnippchen von seiner Mentalität und seinem Fussballerherz abschneiden werden.»

La Tour/Le Pâquier – Bulle 4:3

1600 Zuschauer. – Tore: 9. Da Silva 1:0. 22. Pereira 2:0. 24. Dénervaud 2:1. 27. Keita 2:2. 42. Voelin 3:2. 90. Keita 3:3. 93. Voelin 4:3.La Tour/Le Pâquier: Schwitzguébel; Rumo, Martin, Giller J. (19. Francioli), Raemy; Da Silva, Meyer, Sportiello, Pasquier (51. Picand); Voelin, Pereira (72. Gnahoua).Bulle: Bally; Talio (85. Tinguely), Gomes, Diogo, Mora; Keita, Darbellay, Verdon (72. Dousse), Meoli (63. Buchs); Dénervaud, Bucher.Bemerkungen: La Tour ohne D. Giller und Koum; Bulle ohne Murith, Reinhard und Herren. Verwarnungen an Bally (42.), Diogo (43.), Bucher (56.), Mora (78.) und Raemy (82.). vic

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