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Skandalwahl – 10 Jahre Ratlosigkeit

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Mit der aktuellen Beurteilung unserer obersten Landesbehörde und deren Qualifikation möchte ich mich nicht herumschlagen, um so mehr diese Situation kaum einmal ernsthaft vom Souverän beeinflusst werden kann. Vielmehr sind es die Volksvertreter im Parlament sowie die Parteigremien aller Hierarchien, welche den Kurs mittel- und langfristig für das Stimmvolk vorgeben.

Zweifellos ist es einfacher, im Rechts- oder Linksflügel zu politisieren als die extremen Forderungen meist mit viel Polemik von der diplomatischen, inkonsequenten Mitte zu verkraften und hilflos Stellung zu beziehen. Oft fehlt ein gerütteltes Potenzial an Selbstbewusstsein und Zivilcourage, eine geschlossene klare, aber andere Meinung zu manifestieren.
Nach 10-jährigem Wirtschaftsstillstand wie kaum anderswo nimmt die Angst vor der Zukunft und Fahrtrichtung einen gewichtigen Stellenwert ein, aber auch die Sensibilisierung für das Geschehen der aktuellen Politik. Ist es verwunderlich, wenn der Ruf nach resolutem Aufbruch, wie sie unkonventionelle Volksparteien bei der Wahlpropaganda plakativ an ihre Fahne heften, unangenehm zwar, aber für den Bürger verständlich und vorab den Wähleranteil kontinuierlich steigern. In der gleichen Zeitspanne einige CVP-Präsidenten wie nirgends verheizt werden und Terrain in vielen Regionen mangels einheitlicher Doktrin und unklarer Strategie der Parteivorstände eingebüsst wird.
Mit dem C zu politisieren ist längst nicht mehr erste Priorität, vielmehr muss vorab das V (Volk) näher eingebunden und von der Idee und Parteipolitik überzeugt werden. Dazu gehören die Würdenträger aller Stufen. Sie dürfen nicht als Galionsfiguren und Einzelkämpfer brillieren, sondern als Pfeiler der Leidensgemeinschaft dienen. Schliesslich erhielten sie die Ehre über ihre Partei. Unter Druck und der Not gehorchend, hat sich die einstmals grösste, leider indessen tragische Verliererpartei entschlossen, sich einer tiefgreifenden, geistigen Restrukturierung zu unterziehen.
Es ist zu hoffen, dass viel Aufbauarbeit in den CVP-unterentwickelten Kantonen geleistet wird, die Basis gestärkt wird, um flächendeckend das verlorene Wählerpotenzial wieder zu mobilisieren. Denn allein mit Gags wie Zahnbürstli und Luftballons lässt sich keine renommierte Regierungspartei über Wasser halten. Gefragt ist eine überzeugende Vision für Wählerinnen und Wähler sowie eine verständliche, vorab konsequente Strategie.

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