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Skater gründen einen Club

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Es regnet unentwegt: Eigentlich hätte die Gründung des Vereins Skate-Club Region Murten am Samstag im Skatepark beim OS-Schulhaus Prehl stattfinden sollen. Stattdessen sitzen die frischgebackenen Vorstands- und Vereinsmitglieder bei Kuchen und Getränken rund um einen Tisch im Jugendhaus Roxx. Über 20 Mitglieder hat der neue Verein, vorwiegend Jugendliche, aber auch langjährige Skater: einige von ihnen haben den Sport vor über 30 Jahren nach Murten gebracht. Auf die Flagge geschrieben hat sich der neue Verein die Förderung des Rollsports allgemein, nicht nur des Skateboardens. Ein weiteres Ziel: Die Erweiterung des Murtner Skateparks. Zudem stehen zwei Contests pro Jahr und ein jährlicher Ausflug auf dem Programm.

380 000-Franken-Projekt

 Der Individualsport Skaten und das Vereinswesen: ein ungleiches Paar. «Einen Verein zu gründen liegt nicht in der Natur der Skater», so Revisor Michael Pörner. «Wir haben jedoch den Entschluss gefasst, damit wir handlungsfähiger werden.» Verschiedene Themen sollen angepackt werden. Eines davon: die Renovation des Skateparks, ein Anstoss für die Vereinsgründung.

Der Skatepark ist mittlerweile acht Jahre alt. Finanziert wurde er damals von der Saia und der Gemeinde. Fünf Hindernisse stehen den Skatern zur Verfügung. Aktuell kümmert sich die Gemeinde um den Unterhalt. «Es besteht ein Gefahrenpotenzial», sagt Präsident Roman Lüdi. «Der Skatepark ist in die Jahre gekommen, man muss ihn instand stellen», sagt Liegenschaftsverwalter Michel Pellet auf Anfrage und bestätigt die Gefahr. Zum Ausbau meint er: «Der Sport entwickelt sich, die Vorstellungen haben sich verändert.» Rund um den Skatepark bestehe im Moment kein richtiges Konzept. Pellet begrüsst deshalb die Vereinsgründung, welche auch auf Initiative der Gemeinde stattgefunden habe. «Mit dem Verein haben wir einen Ansprechpartner.»

 Renovieren und unterhalten möchten die Vereinsmitglieder den Skatepark selber: «Wir bringen das nötige Fachwissen mit», so Kassier Thomas Bolliger. Präsident Roman Lüdi hält einen dicken Ordner fest. «Bis Ende Jahr wollen wir die Planung für die Renovation abschliessen.» 2015 sollen die Arbeiten beginnen: Wie genau diese aussehen, werde im Februar oder März klar. «Dann entscheidet die Kulturkommission der Gemeinde, wie viel Geld uns zugesprochen wird.» Im besten Fall erhofft sich der Verein 5000 Franken.

In einer zweiten Etappe hat sich der Verein für 2016 ein hohes Ziel gesteckt: Der Skatepark soll Richtung Schulhaus um die mindestens doppelte Fläche erweitert werden. Die aktuelle Fläche schätzt Lüdi auf 250 bis 300 Quadratmeter. «Die Pläne für die Erweiterung stehen schon», so Lüdi. Konkrete Gespräche mit der Gemeinde habe es aber noch keine gegeben. Die Kosten der Erweiterung würden rund 380 000 Franken betragen. Im August 2015 reicht der Verein ein Finanzierungsgesuch bei Gemeinde und Kanton ein.

Reaktionen: Nachbarn begrüssen Verein

I n direkter Nachbarschaft zum Skatepark befindet sich die OS Murten Prehl. «Der Skatepark gehört zum Pausenareal, die Schüler dürfen dort in der Pause skaten: Rauchen und Alkohol trinken sind aber verboten», sagt Schuldirektor Iwan Volken auf Anfrage. Dass die Schule durch den Verein einen Ansprechpartner habe, sei praktisch. Für den FC Murten, der sich direkt neben dem Skatepark befindet, gibt es vor allem zwei Dauerthemen: Lärm und Littering. Dies sagt Präsident Jürg Flühmann auf Anfrage. Die Vereinsgründung begrüsse er, Ansprechpartner bleibe diesbezüglich aber die Gemeinde. «Es gibt Reklamationen, jedoch nicht mehr als an anderen Orten auch», sagt Liegenschaftsverwalter Michel Pellet. «Wir können für die verschiedenen Benutzer keine Verantwortung übernehmen», so Skate-Club-Präsident Roman Lüdi. «Wir können nicht immer da sein und dazu schauen.» Verantwortlich sei die Gemeinde. ea

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