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Slampoeten und Taizé an Festival

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Am Jugendfestival «Reformaction» trifft Glaube auf Populärkultur. Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) organisiert den Anlass zusammen mit Freikirchen und anderen Vereinigungen im Rahmen des Jubiläumsjahrs 500 Jahre Reformation. Vom 3. bis 5. November ist am Festival in Genf neben Auftritten von Slampoeten, Bands, Hip-Hop-Tänzern oder Video-Künstlern auch ein TV-Gottesdienst geplant.

Die Organisatoren legen Wert auf Abwechslung, wie sie mitteilen. Der Anlass startet am Freitagabend 3. November mit einer «Nacht der Lichter» mit Frère Aloïs und einigen Brüdern von der Gemeinschaft von Taizé. Nach einem Sternmarsch treffen sich die Teilnehmenden zur gemeinsamen Eröffnungsfeier beim Genfer Reformationsdenkmal.

Das Programm am Samstagmorgen können sich die Teilnehmenden aus einem breiten Angebot an Workshops selber zusammenstellen. Am Nachmittag findet in der Arena Genf die Hauptveranstaltung mit Rednern und Konzerten statt. Nach einer «Nacht der Begegnungen» mit diversen Angeboten bildet der SRF-Fernseh-Festgottesdienst am Sonntagmorgen den Abschluss.

Bewusst Genf gewählt

Erwartet werden 5000 Jugendliche ab 14 Jahren. Ziel des Festivals ist es laut den Organisatoren, sich gemeinsam mit zentralen Prinzipien der Reformation und deren tief greifenden Auswirkungen auseinanderzusetzen. «Gemeinsam wollen wir die Aktualität der Botschaft des Evangeliums in der heutigen Zeit bezeugen und ein wichtiges Zeichen der Einheit und Vielfalt setzen», betont Markus Giger, Co-Projektleiter von «Reformaction».

Ganz bewusst sei die Wahl des Durchführungsortes auf Genf gefallen. Die «kleinste der grossen Metropolen» gelte als Ort wichtiger reformatorischer Umbrüche und werde daher zu den elf Schweizer Reformationsstädten gezählt. «Das Erbe des Reformators Calvin prägt die Identität der Stadt des Friedens seit 500 Jahren», heisst es in der Mitteilung.

Der Präsident des Trägervereins ist der Seebezirkler Daniel de Roche, Mitglied des Rats des SEK und früherer EVP-Grossrat. Die operative Leitung verantworten die Co-Projektleiter Markus Giger vom Bibellesebund und Peter Bruderer vom freikirchlich geprägten Springtime-Festival.

kath.ch

Weitere Informationen und Tickets unter www.reformaction.ch

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