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Slawa Bykow zurück bei Gottéron

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Der Kanadier Craig Ferguson als dritter Ausländer verpflichtet

Autor: Von DAVID SPIELMANN

Mit Slawa Bykow kehrt ein Symbol eines erfolgreichen Gottérons und ein Stück Eishockey-Geschichte an die Ufer der Saane zurück. Der Russe, ehemaliger Weltmeister und Olympiasieger, wechselte im Sommer 1990 mit seinem damaligen Gefährten Andrej Chomutow vom CSKA Moskau zu Gottéron, welchem die beiden Virtuosen zu Eishockey-Glanzmomenten verhalfen.

Mit Slawa Bykow ist aber nicht nur eine Eishockey-Grösse, sondern gewissermassen auch ein verlorener Sohn, dessen «Verabschiedung» vor zwei Jahren gar unsanft ausgefallen war, im Üechtland zurück: «In der Tat haben wir uns damals nicht mit offenen Armen getrennt», sagte gestern anlässlich einer Medienorientierung mit einem gewissen Sinn für Sprachspielereien der ehemalige Weltklasse-Spieler: «Doch sogar der Papst hat schon um Vergebung gebeten. Ehrlich gesagt fühle ich mich in Freiburg wohler. Meine Familie auch. Und die Familie ist für mich das Wichtigste. Aus familiären Gründen habe ich früher auch NHL-Angebote abgelehnt.»

Vom Top-Spieler zum Top-Coach?

Bei Gottéron wird der wohl einzige Tscheliabinsker, der ein Engagement in Freiburg als «Rückkehr ins Land» bezeichnet, in der kommenden Saison laut Roland von Mentlen, Technischer Direktor der Drachen, als verantwortlicher Coach der «Novizen» und «Mini» und als Mitglied der sporttechnischen Führung im «Sport-Team» unter der Leitung des Direktors amten. Zudem soll Slawa Bykow beim «Ausbau der Stufe Früherfassung» sowie beim «Aufbau der Hockeyschule» mithelfen und auch eine Funktion im Marketing- und PR-Bereich bekleiden. Mittelfristiges Ziel sei es, «aus dem ehemaligen Top-Spieler» einen «Top-Coach» zu formen. Unterzeichnet wurde jedoch bloss ein Ein-Jahres-Vertrag.

Dass Slawa Bykow trotz eines Angebotes als Cheftrainer seine Post-Spieler-Karriere als Nachwuchscoach beginnt, hat offenbar mehrere Gründe: «Zum einen muss ich noch viel lernen, um ein guter Coach zu werden», äusserte sich gestern der im kommenden Juli 40-jährig Werdende, «zum anderen möchte ich durch die Arbeit mit den Jungen die Emotion, die Spontaneität und die nötige Motivation wieder finden. Ich weiss nicht, ob es gut wäre, nach zwanzig Jahren im Profisport-Zirkus gleich als Trainer wieder in diesen Zirkus einzusteigen.»

Neuer Leibchen-Sponsor

Dem HC Freiburg/Gottéron zur Verfügung gestellt wird Slawa Bykow für nächste Saison durch die «Human-Resources»-Firma Adecco, bei welcher der Russe noch für ein Jahr unter Vertrag steht. Im Rahmen ihres «Sport-and-Future»-Programmes unterstützt das erwähnte Unternehmen die berufliche Rekonversion von Spitzensportlern. Die Rückkehr von Slawa Bykow zu Gottéron «in anderen Aufgaben denn als Spieler» bezeichnet Adecco als «gutes Beispiel für die Philosophie dieses Programms». Adecco hat gestern zudem einen Drei-Jahres-Vertrag als Sponsor des HC Freiburg/ Gottéron unterschrieben. Der Schriftzug der Firma soll auf der linken Brustseite der Drachen-Dresses zum Tragen kommen.

Leader auf und neben dem Eis

Nur zehn Tage nach der Verpflichtung von Jean-Yves Roy hat sich der HC Freiburg/Gottéron für die kommende Saison die Dienste eines weiteren kanadischen Stürmers, Craig Ferguson, gesichert. Mit den beiden Offensiv-Leuten aus Übersee und dem schwedischen Goalie Thomas Östlund sind für nächste Saison bei Gottéron somit die drei Ausländerposten besetzt.

In der vergangenen Spielzeit agierte Craig Ferguson in der American-Hockey-League als Captain der Louisville Panters, für welche er in sechzig Spielen 29 Tore und 26 Assists buchte. Während seiner bisherigen Karriere kam der 30-Jährige insgesamt 24-mal in der NHL zum Einsatz – für Montréal, Calgary sowie Florida – und erzielte dabei ein Tor.
Roland von Mentlen, Gottérons Technischer Direktor, bezeichnete Craig Ferguson gestern anlässlich einer Medienorientierung als «Leader auf und neben dem Eis» und als «Zweiwegspieler», der sich sowohl als Center als auch als Flügelstürmer wohl fühle. Gottérons Neuerwerbung soll laut Roland von Mentlen erstmals im Sommer nach Freiburg reisen.

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