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Smart City wird Verkehrsproblem nicht lösen

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So faszinierend das «Smart-City-Projekt» tönt: damit wird der Bevölkerung lediglich Sand in die Augen gestreut. Kameras und Sensoren werden weder Staus auflösen noch den Verkehr in irgendeiner Weise reduzieren, sondern lediglich bestätigen, was wir jeden Tag selber beobachten: Es hat zu viele Autos in der Stadt Freiburg, Tendenz zunehmend, dies trotz der seit Jahren rückläufigen Einwohnerzahl.

Die längst aus dem Ruder gelaufene Verkehrssituation kostet täglich Zeit und Nerven, verursacht Atemwegserkrankungen, erhöht die Lärmbelastung und provoziert Unfälle. Politisch zu verantworten haben dies die beiden Gemeinderäte Nobs und Steiert: Im Jahr von Thierry Steierts Amtsantritt als Verkehrsdirektor (2011) hat eine Studie des renommierten Planungsbüros Metron aufgezeigt (S. 21, verfügbar unter www.juraction.org), wie die Verkehrsprobleme der Kantonshauptstadt gelöst werden können: Dosierung des in die Stadt strömenden motorisierten Privatverkehrs. Vermutlich aus Angst vor einer Abwahl, haben sich diese beiden Gemeinderäte bisher standfest geweigert, die wichtigste entsprechende Massnahme umzusetzen: Die im Verkehrsrichtplan zur Poyabrücke festgelegte Plafonierung der Verkehrsmengen, insbesondere auf der Avenue du Général-Guisan.

Positiv zu werten am «Smart-City-Projekt» ist der öffentliche Zugang, sofern die Rohdaten dann auch einsehbar sein werden. Damit wird es in Zukunft für das städtische Mobilitätsamt schwieriger, Verkehrszahlen zu beschönigen, so wie es dies unter der Leitung von Jean-Charles Bossens in den vergangenen Jahren regelmässig praktiziert hat.

Christoph Schütz, Barbara Senn, Maurice Senn, Freiburg

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