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So entsteht das Schmittner Open Air

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Nach zwei Jahren Wartezeit ist es dieses Wochenende wieder so weit: Das Schmittner Open Air geht in die elfte Runde. Die FN waren bei den Aufbauarbeiten dabei.

Wenn am Donnerstagabend die Besucherinnen und Besucher des Schmittner Open Airs aufs Gelände bei der Sporthalle Gwatt strömen, hat das 20-köpfige Organisationskomitee und die etlichen Helferinnen und Helfer schon rund eine Woche Aufbauarbeiten hinter sich. «Die Hauptbühne steht seit Samstag», erklärt OK-Mitglied Elodie Baumann, während sie auf den leeren Rasenplatz blickt. Dieser wird sich bald mit tanzenden Musikfans füllen. Fürs Festival hat sie sich extra sich eine Woche Ferien genommen. Damit ist sie nicht allein. «Wir arbeiten alle ehrenamtlich», betont Baumann.

Das ehrenamtliche Organisationskomitee des Schmittner Open Airs.
Bild: Livio Baeriswyl

An diesem Dienstag sind rund 45 Personen im Einsatz. Die grössten Bauwerke stehen schon, der Zeltbühne wird gerade noch der letzte Schliff verpasst. Besonders hervor sticht ein blau-weiss gestreiftes Zirkuszelt mit roten Wandplanen. Dieses dient keinen Akrobatinnen oder Jongleuren als Bühne, sondern dem Publikum als Ort zum Verweilen, um etwas zu essen und sich nach einem anstrengenden Konzert kurz auszuruhen.

Wir haben gute Leute im Dorf, die uns bei allem unterstützen, was wir machen.

Alan Tietz
OK-Präsident
Arbeit in der Höhe: So wird die Zeltbühne aufgebaut.
Bild: Livio Baeriswyl

Was noch fehlt, ist die Dekoration. Diese lagert der Verein Kultur Pur in den zwei Jahren zwischen den Open-Air-Ausgaben im Keller der Sporthalle Gwatt. Die dortigen Garderoben dienen auch als Backstage-Bereich, erklärt Baumann. «Das ist für die Bands etwas sehr Spezielles.»

Diversität im Fokus

In die Auswahl der Künstlerinnen und Künstler sind zu Beginn alle OK-Mitglieder involviert. «Wir haben eine Excel-Liste, wo alle ihre Favoriten-Bands eintragen können», erklärt Katja Mäder. Sie ist mit drei anderen fürs Programm-Ressort verantwortlich. Danach hört sich die Programmgruppe die Musik an und macht ein Ranking. Das Programm-Ressort stellt schliesslich das Line-up zusammen und macht die Buchungen.

Bei der vergangenen Jubiläumsausgabe war dies deutlich mehr Aufwand, da eine dritte Bühne im Wald dazukam. Diese wird es heuer nicht mehr geben, dafür eine Chill-out-Arena mit Palettensofas, Holzbänken mit Snowboards als Sitzfläche und natürlich einer Bar.

Sollte es warm werden, bietet die Chill-out-Arena im Wald Abkühlung.
Bild: Livio Baeriswyl

Bei der Auswahl der Bands achten Mäder und ihr Team darauf, unterschiedliche Musikrichtungen nach Schmitten zu holen. Aber nicht nur das. «Wir schauen, dass wir eine möglichst hohe Diversität hinkriegen», betont Mäder. Zu berücksichtigen sind eine gute Frauenquote, verschiedene kulturelle Hintergründe, diverse Altersgruppen und auch Künstlerinnen und Künstler aus der Region – und nicht zuletzt auch die Möglichkeiten des Vereins. «Es ist immer Luft nach oben», räumt Mäder ein.

Ganz Schmitten ist involviert, entweder zum Helfen oder als Besuchende.

Alan Tietz
OK-Präsident

Musik aus Müll

Meistens beginne das Team mit der Suche nach einem Headliner. Danach wachse das Programm organisch. Besonders speziell sei dieses Jahr die Band Fulu Miziki, für die das OK unter anderem ein drei Meter langes Rohr und mehrere Wasserkanister organisieren musste. Denn die Kongolesen musizieren mit dem, was für andere Leute Müll ist und machen so auf den «sich aufstauenden Abfall in Kinshasa und anderswo auf der Welt aufmerksam», wie es in der Beschreibung der Band steht.

Ein Projekt des ganzen Dorfs

Obwohl überall emsig gearbeitet wird, ist die Stimmung an diesem sonnigen Aufbautag gemütlich. Probleme bei der Suche nach Helferinnen und Helfer gebe es hier, im Gegensatz zu anderen ähnlichen Anlässen, keine, wie OK-Präsident Alan Tietz sagt: «Wir haben gute Leute im Dorf, die uns bei allem unterstützen, was wir machen.» Sogar pensionierte Gemeindemitarbeitende würden regelmässig aushelfen. «Ganz Schmitten ist involviert, entweder zum Helfen oder als Besuchende», so Tietz.

Das OK stelle die Infrastruktur, während verschiedene Vereine wie der Fussballclub oder die Musikgesellschaft den Barbetrieb übernehmen oder beim Auf- und Abbau mithelfen. «Und Sensler Secondhand koordiniert dieses Jahr den Merchandising-Stand», ergänzt Tietz.

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