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So nah und doch so fern

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: frank stettler

Die Parole von Gottéron-Trainer Hans Kossmann ist unmissverständlich: «Der erste Platz muss unser Ziel sein. Zumindest aber wollen wir unseren dritten Rang verteidigen. Wir sind jetzt so lange oben dabei, da käme alles andere einer Enttäuschung gleich.» Der Kanada-Schweizer ist sich jedoch bewusst, dass der Qualifikationssieg eine hohe Hürde ist. «Die jüngsten Niederlagen gegen Davos und Zug machen die Aufgabe natürlich schwierig.» Dies, weil die Freiburger in den Direktbegegnungen gegen die Bündner und Zuger mit jeweils 1:3 Siegen im Hintertreffen liegen. Eine Tatsache, welche sich bei Punktegleichheit negativ auswirken würde.

Auf sich selbst konzentriert

Trotz der nicht ganz einfachen Ausgangslage – die Restprogramme der ersten vier Teams sind vergleichbar (siehe Box) – haben die Spieler die Leaderposition fest im Blick. «Klar wollen wir Erster werden», sagt Cédric Botter. «In den verbleibenden sechs Partien werden wir hundert Prozent geben. Schliesslich wollen wir uns die bestmögliche Ausgangslage für die Playoffs erarbeiten.» Wie es den Konkurrenten ergeht, ist für den Stürmer zweitrangig. «An der Spitze ist es so eng, da macht es gar keinen Sinn, auf die anderen zu schauen. Wichtig ist, wie wir uns schlagen werden.»

Spiele immer härter

Silvan Lüssy pflichtet dem bei. «Wir schauen nicht darauf, was unsere Gegner treiben. Es geht einzig und allein um uns.» Ziel sei es, in jedem der restlichen Spiele als Sieger vom Eis zu gehen, so der Stürmer des vierten Blocks. «Wenn uns das gelingt, sieht es gut aus.» Die Herausforderung sei aber gross. «Für alle Mannschaften sind die sechs letzten Qualifikationsspiele wichtig. Manche Teams kämpfen noch um die Playoffs, andere wie wir um die besten Plätze. Die Spiele werden immer härter.» Dies sei auch der Grund, weshalb es in der vergangenen Woche in den drei Spielen gegen Servette, Davos und Ambri nur zu einem Sieg und drei Toren gereicht habe. «Im Verlauf der Qualifikation haben sich alle Mannschaften verbessert. Zudem wird in der Defensive viel konsequenter gespielt. Wollen wir punkten, müssen wir mit viel mehr Zug aufs Tor spielen», sagt Silvan Lüssy.

Auch Christian Dubé strebt den Qualifikationssieg an. Dies im Wissen, das die Latte sehr hoch liegt. «Davos, Zug, Bern – das alles sind ganz starke Mitkonkurrenten. Wir werden alles probieren, müssen aber realistisch bleiben.»

Einer, der weiss, wie es geht

Einer, der die Leistungen von Gottéron seit jeher aufmerksam verfolgt, ist Paul-André Cadieux. Mit ihm an der Bande schafften die Freiburger gleich zweimal den Qualifikationssieg (Saisons 91/92 und 93/94). «Der erste Platz muss für Gottéron das Ziel sein», sagt Cadieux bestimmt. «Die kommenden Spiele müssen unbedingt gewonnen werden. Einerseits, um mit intakter Moral in die Playoffs zu starten, und andererseits darum, damit man nicht noch aus dem Spitzenquartett rausfällt.» Und somit das Heimrecht in den Viertelfinals verliert. Diese Gefahr scheint jedoch eher gering, weisen die fünftplatzierten Kloten Flyers doch zehn Punkte Rückstand auf die Freiburger auf.

Das Gerangel um die Plätze an der Spitze ist wie hier zwischen Julien Sprunger (l.) und dem Davoser Robin Grossmann gross.Bild Keystone/a

Der heutige Gegner

Die Fakten zu Rapperswil-Jona

• Obwohl auf dem letzten Platz liegend, haben die Lakers mit einer Quote von 15,3 Prozent im Powerplay praktisch gleich viel Erfolg wie die Freiburger (15,4 %).

• Den Rapperswilern geht oft der Schnauf aus. 22-mal verloren sie das Schlussdrittel. Gottéron musste sich im letzten Abschnitt nur gerade 9-mal geschlagen geben.

• In den Direktbegegnungen liegen die St. Galler gegen Freiburg mit 1:2 Siegen hinten. Allerdings gewannen sie das letzte Aufeinandertreffen im St. Leonhard. Gottéron hat also noch eine Rechnung offen.

Vorschau: Mit der richtigen Einstellung zum Schlusslicht

In den drei letzten Spielen gegen Genf-Servette, Davos und Ambri brachten die Freiburger gerade einmal drei Törchen zustande. «Wir haben genug Spieler mit den Fähigkeiten, Tore zu erzielen. Aber dafür braucht es die nötige Einstellung», sagt Trainer Hans Kossmann, der heute im Auswärtsspiel bei den letztplatzierten Rapperswil-Jona Lakers eine Reaktion erwartet. «Es braucht heute viel Konzentration und Einsatz. Was passiert, wenn die Spieler nicht heiss sind, haben wir vergangene Woche gesehen.»

Obwohl die St. Galler bereits vor Monaten die rote Laterne gefasst haben, warnt Kossmann davor, die Lakers auf die leichte Schulter zu nehmen. «Rapperswil hat nichts zu verlieren und spielt momentan in der Defensive solid. Es wird bestimmt ein genauso harter Match wie zuletzt in Ambri (2:1 nach Penaltyschiessen: Red.).»

Heins fraglich

Im Vergleich zur Partie im Tessin kehrt einzig Cédric Botter ins Kader zurück. Pavel Rosa, der diese Woche nach seinen Adduktorenproblemen wieder ins Training einstieg, musste einen kleinen Rückschlag hinnehmen und wird sein Comeback wie Andrei Bykow (Schulter) und Lukas Gerber (Knie) nach der Nati-Pause am 17. Februar gegen Biel geben. Fraglich für das heutige Spiel ist Shawn Heins (Trizeps), der gestern voll mittrainiert hat. «Am Samstag gegen Genf wird Heins aber spielen», so Kossmann.fs

«Der erste Platz muss unser Ziel sein. Zumindest aber wollen wir unseren dritten Rang verteidigen.»

Autor: Hans Kossmann

Autor: Trainer Gottéron

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