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Software für Schulverwaltung erfordert Geduld

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Die Einführung einer harmonisierten Schulverwaltungssoftware ziehe sich lange hin, doch sie entspreche dem vorhandenen Budget und den Realitäten des Schulalltags. Dies sagte Erziehungsdirektor Jean-Pierre Siggen (CVP) gestern im Grossen Rat auf ein Postulat der Grossräte François Genoud (CVP, Châtel-St-Denis) und Sté­phane Sudan (CVP, Broc). Diese hatten einen Bericht über den Stand der Dinge verlangt. Aus­serdem forderten sie die Regierung auf, zu prüfen, ob das an den französischsprachigen Orientierungsschulen verwendete System nicht auch für die Deutschfreiburger OS eingeführt werden kann.

Der Grosse Rat stimmte dem Postulat mit 73 gegen 17 Stimmen zu. Der Staatsrat hatte aber bereits im Vorfeld versprochen, dass er so oder so innerhalb eines Jahres einen Bericht verfassen werde. Die Harmonisierung finde in mehreren Phasen statt. Zu Phase 1 wurde 2015 ein Bericht vorgelegt, und für Phase 2 ist wiederum ein Bericht auf Anfang des Jahres 2019 vorgesehen, so Siggen.

Auf die Software der französischsprachigen OS könne man aber nicht zurückgreifen, weil deren Betreiberfirma bei der öffentlichen Ausschreibung nicht teilgenommen habe, so Siggen.

Grossrat Urs Perler (CSP, Schmitten) bestätigte, dass das System der französischsprachigen OS zwar benutzerfreundlich, aber eben auch leistungsschwach sei. Zudem löse dieses die Probleme bei den Schnittstellen zwischen den verschiedenen Schul­typen nicht. Guy-Noël Jelk (SP, Freiburg) meinte, das Postulat bringe nichts Neues und somit auch keine Verbesserung. Die Energie solle für dringendere Arbeiten genutzt werden.

uh

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