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Solarhaus der Blue Factory triumphiert

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Das als Swiss Living Challenge getaufte Projekt, das im Smart Living Lab in der Blauen Halle der Blue Factory in Freiburg aufgebaut wurde, konnte sich unter elf Finalisten behaupten. Mit rund 50 Punkten Vorsprung auf das Team von Maryland siegte das Solarhaus NeighborHub. Das Projektteam gewann nicht weniger als sechs von insgesamt zehn Wertungen; acht Mal stand es auf dem Podium. Bei den Teilwertungen Architektur, Engineering und Energie holte das Projekt gar das Maximum von 100 Punkten. Fast auf 100 Punkte kam es bei den Faktoren Wohnlichkeit, Geräte, Gesundheit und Komfort sowie Wasser. Etwas weniger Punkte erhielt es bei den Faktoren Kommunikation, Marktpotenzial und Innovation.

Staatsrat hocherfreut

Nicht nur die 44 mitgereisten Studierenden der Universität Freiburg, der Hochschule für Technik und Architektur Freiburg, der ETH Lausanne sowie der Hochschule für Kunst und Design Genf hatten allen Grund zum Jubeln, als das Resultat am Samstag bekannt wurde. Auch die mitgereiste Freiburger Delegation äusserte sich hocherfreut über diesen Triumph. «Das Projekt ist ein Riesenerfolg. Es wird den Innovationsgeist der Blue Factory in die Welt hinaustragen», schreibt der Freiburger Staatsrat in einer Pressemitteilung und gratuliert allen, die zu diesem «fantastischen Resultat» beigetragen haben.

Das Team:

… weitere Videos gibt’s hier.

«Das ist ein sehr schöner Tag für den Kanton Freiburg. Diese Jugendlichen geben uns Energie», äusserte sich Staatsrat Olivier Curty gegenüber der Tageszeitung «La Liberté». Volkswirtschaftsdirektor Curty führte die Freiburger Delegation in Denver an. Er wurde begleitet von Thierry Steiert, Syndic von Freiburg, den Direktoren der Freiburger Wirtschaftsförderung und von Blue Factory sowie den Verantwortlichen der Hochschulen. Die Delegation hatte sich vorgenommen, Kontakte mit den Institutionen und Unternehmen zu knüpfen, die im Bereich des Wohnens der Zukunft und der städtischen Integration (Smart City) einen Spitzenplatz einnehmen, wie aus der Pressemitteilung des Staatsrates hervorgeht.

«Dieser Sieg stärkt unsere Glaubwürdigkeit und unsere Erfahrung.»

Anne-Claude Cosandey

Direktorin der Freiburger ­Antenne der ETH Lausanne

 

Sie traf sich während drei Tagen mit zahlreichen Akteuren aus Wirtschaft und Lehre sowie aus Institutionen, die in der Region von Denver in diesem zukunftsweisenden Gebiet tätig sind. «Ziel ist es, sich von den besten Methoden inspirieren zu lassen, um eine Strategie zu entwickeln, die es dem Kanton Freiburg erlaubt, seine Stellung in diesem Bereich zu stärken», hält die Freiburger Regierung weiter fest. «Der Kanton Freiburg möchte seine Stellung auf dem zukunftsweisenden Gebiet des intelligenten Wohnens stärken, indem er insbesondere den Technologietransfer hin zu den betreffenden Unternehmen ankurbelt», fährt sie fort. «Dieser Sieg wird uns zur Realisierung unserer nächsten Vorhaben tragen. Er stärkt unsere Glaubwürdigkeit und unsere Erfahrung», hielt Anne-Claude Cosandey, Direktorin der Freiburger Antenne der ETH Lausanne und Koordinatorin des Smart Living Lab mit ihren 60 Forschern, gegenüber der «Liberté» fest. Sehr emotional verlief der Wettbewerb auch für die Teilnehmer. «Jetzt fällt der ganze Druck von uns. Ich hätte nie gedacht, dass das so intensiv sein wird», ergänzte etwa Florian Meyer aus ­Bulle.

Ab 2018 wieder in Freiburg

Gezeigt hat das Schweizer Team in Denver ein Quartierhaus, das nur Sonnenenergie verbraucht und in dem sich Bewohner begegnen und sich über Themen wie Energie, Wassernutzung, Werkstoffe oder Biodiversität austauschen können. Insgesamt 250 Studierende arbeiteten an diesem Projekt mit, 44 reisten schliesslich in die USA. Das Solarhaus wird nach mehreren Wochen Aufenthalt im US-Bundesstaat Colorado wieder in der Blue Factory aufgebaut und dort ab Frühling 2018 für die Öffentlichkeit zugänglich sein, wie Blue-Factory-Direktor Philippe Jemmely mitteilt.

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