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Solidarisches Freiburg

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Solidarisches Freiburg

Am Montag hat die Vereinigung Solidarisches Freiburg eine Ausstellung im Freiburg Centre eröffnet. Bis zum Samstag dokumentieren sechs Organisationen ihre internationale Kooperation.

Die Ausstellung zeigt, wie Freiburg sich für internationale Solidarität einsetzt. Mit Präsentationen, Animationen, Debatten und Spielen für die Kinder lädt die Vereinigung Solidarisches Freiburg die Öffentlichkeit ein, die Herausforderungen und Erfahrungen der Entwicklungszusammenarbeit und das Freiburger Engagement kennen zu lernen.

Nationale Landwirtschaft erhalten

Im Hauptreferat der Vernissage vom Montagabend schilderte Bernard Njonga aus Kamerun die dramatischen Auswirkungen des freien Marktes auf sein Land am Beispiel der Poulet-Importe aus der EU: Innerhalb weniger Jahre hätten die massiven Einfuhren rund 110 000 lokale Arbeitsplätze zerstört. Nicht nur die einheimischen Pouletzüchter hätten ihre Betriebe schliessen müssen, auch viele Mais- und Soja-Produzenten, Korbflechter, Transporteure und Kleinhändler hätten ihre Arbeit verloren, so Njonga. Dank Interventionen bei der EU, dem französischen Handelsministerium und der Welthandelsorganisation in Genf konnte ein Netz von Nichtregierungsorganisationen Auflagen für den Import erwirken, sodass einige lokale Betriebe wieder zum Leben erweckt werden konnten.

Staatsrat Pascal Corminboeuf gab ein feuriges Plädoyer ab für die Erhaltung der nationalen Landwirtschaften in allen Teilen der Welt. Zum einen, so führte er aus, müssten weltweit Millionen von Arbeitsplätzen geschützt werden. Zum anderen dürfe die Produktion von gesunden Nahrungsmitteln nicht dem Diktat des Profits geopfert werden, das auf ökologische und gesundheitspolitische Aspekte keine Rücksicht nehme.

Für die internationale Kooperation

In Solidarisches Freiburg sind folgende Organisationen zusammengeschlossen: Brücke/Le pont, E-Changer, die Mission Bethlehem Immensee, die Internationale Friedensbrigade, Nouvelle Planète und Terre des Hommes. Mit ihrem Engagement will die Vereinigung dazu beitragen, den Artikel 70 der neuen Kantonsverfassung über die internationale Kooperation umzusetzen und die Effizienz der Auslandprojekte zu erhöhen.

Ein Schwerpunkt der Ausstellung ist die öffentliche Debatte vom kommenden Donnerstag um 18 Uhr. Daran werden unter anderem Nationalrat Hugo Fasel, Staatsrätin Isabelle Chassot, Stadtammann Jean Bourgknecht, der Journalist Roger de Diesbach und Marciá de Macedo (Brasilien) teilnehmen. Eing.

Weitere Infos: www.solidarisches-freiburg.ch

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