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Soll die Schweiz wirklich vorpreschen?

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Am 21. Mai stimmen wir über das neue Energiegesetz ab. Zentraler Bestandteil darin ist die Reduktion des CO2-Ausstosses. Was in der Infobroschüre des Bundes nicht erwähnt wird, ist der wahre Auslöser für die Ausarbeitung eines neuen Energiegesetzes. Es dürfte das von Bundesrätin Leuthard unterzeichnete Klimaschutz-Abkommen an der UNO-Klimakonferenz in Paris 2015 sein, worin sich die Staaten verpflichten, die Klimaerwärmung auf unter 2 Grad Celsius zu beschränken. Zur Erreichung dieses Zieles ist der Zeitraum 2045–2060 vorgegeben. Frau Leuthard hat sich zudem einer kleinen Gruppe von Ländern angeschlossen, die einem noch ambitionierteren Ziel nacheifern wollen. Was das ist, wurde nicht so genau kommuniziert, ich vermute aber, die Anstrebung von 1.5 Grad Celsius als maximale Temperaturerhöhung. Die Schweiz gehöre zu den Ländern, die eine Vorbildrolle einnehmen müssten, da wir wahrscheinlich so reich sind. Es ist an der Zeit, dass mal einiges klar gestellt wird.

Erstens: Die Schweiz nimmt in Sachen Umweltschutz schon lange eine Vorbildfunktion ein. Nirgends in der Welt sind die Gebäude so gut isoliert und somit auch teuer gebaut wie in der Schweiz. Nirgends in der Welt ist der Fahrzeugpark so modern und gut unterhalten wie in der Schweiz. Nirgends in der Welt wird dem Umweltschutz so stark Rechnung getragen wie in der Schweiz.

Zweitens: Klimaveränderungen gibt es schon so lange, wie die Erde eine Atmosphäre hat. Klimawechsel bringen immer auch Wetterkapriolen mit sich: So beschrieb Mario Slongo am 26. April in den FN die Wetterextreme während der letzten Kleinen Eiszeit Mitte des vorigen Jahrtausends. Er sagt unter anderem, dass «man» damals menschliche Sündenböcke gesucht hat. Tut «man» das nicht heute auch? Wir sollten uns einmal fragen, wer ist eigentlich «man»? Heute wie damals?

Drittens: Die Erderwärmung hängt von unzähligen Faktoren ab, der menschliche CO2-Ausstoss ist nur einer davon. Das verunmöglicht eine eindeutige wissenschaftliche Beweiserbringung für eine menschengemachte Klimaerwärmung. Und was wir nicht wissen, das müssen wir armen Menschen glauben. Und Sachen, die wir glauben, pflegen wir dem Oberbegriff «Religion» unterzuordnen.

Da wir in einem Land mit Religions- und Meinungsfreiheit leben, erlaube ich mir, am 21. Mai ein klares Nein in die Urne zu legen. Nein zu noch mehr Kosten, Nein zu noch mehr undurchschaubaren Gesetzen, Nein zu noch mehr Staatskontrolle und zu guter Letzt ein klares und entschiedenes Nein zu einer staatlich aufgedrängten und menschengemachten Irrlehren-Religion.

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