Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Sommerliche Debatten über Föderalismus

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

 Während drei Wochen haben sich die Teilnehmer der Sommeruniversität des Instituts für Föderalismus mit Fragen rund um Dezentralisierung und Konfliktlösung beschäftigt. An einer Konferenz zum Jubiläum der Sommeruni konzentrierten sie sich diese Woche auf Sezessions- und Unabhängigkeitsbewegungen in Europa.

Seit nun 25 Jahren treffen sich Experten aus verschiedenen Ländern in Freiburg. Sie diskutieren die Spannungsfelder, die föderale Staaten beschäftigen, wenn sie die Interessen von unterschiedlichen Teilen der Bevölkerung berücksichtigen müssen. Es geht dabei um Fragen des Aufbaus und der Entwicklung dieser Staaten. Und nicht zuletzt um die Frage, wie sie mit Konflikten umgehen. «Die meisten Staaten sind mit einer Vielfalt konfrontiert, die sie gestalten müssen. Es stellen sich Fragen von Anerkennung, Ressourcenverteilung und Partizipation», erläutert Organisator Maurizio Maggetti.

Breites Teilnehmerfeld

Die Veranstaltung ist beliebt. Jährlich gehen rund 100 Anmeldungen für 40 Plätze ein. «Es ist nicht einfach, die Teilnehmer auszuwählen, die am meisten profitieren und am meisten beitragen können», sagt Maggetti. Die Sommeruni soll nicht Frontalunterricht sein, die Teilnehmer sollen voneinander lernen können. Man wisse im Voraus nicht, ob die Gruppen funktionieren. «Meistens läuft es gut, in seltenen Fällen müssen wir ein wenig anschieben.»

Und auch die Themen gehen den Organisatoren nicht aus. Bei über 25 föderal organisierten Staaten finden sich viele Ansätze. Doch es fehle ihnen oft die Zeit, um auf alle einzugehen, so Maggetti: «Wir können gar nicht über alle sprechen. Dieses Jahr mussten wir zum Beispiel Indien und Kanada aus dem Programm streichen.» Er stelle ein grosses Interesse für die Erforschung von Konflikten und deren Lösung fest, sagt Maggetti. Föderalismus werde oft als Möglichkeit gesehen, gewaltsam ausgetragene Konflikte zu klären. «Aber Föderalismus allein löst die Probleme nicht.» fca

Mehr zum Thema