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Sorge um Zukunft der Pensionskasse

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Autor: Nicole Jegerlehner

FreiburgDie Gemeindegarantie ist um 2,6 Millionen Franken gestiegen, der Deckungsgrad leicht gesunken – und im laufenden Jahr folgt aus der Wirtschaftswelt Hiobsbotschaft auf Hiobsbotschaft: Gründe genug, damit sich die Parlamentsmitglieder der Stadt Freiburg Sorgen um die Zukunft der Pensionskasse machen. Am Montagabend lobten alle Rednerinnen und Redner die Transparenz der Unterlagen, sahen aber vor allem auch alarmierende Zeichen in der Rechnung 2007. So sorgt sich Martine Morard von der CVP um die Zukunft der Kasse, gerade auch «weil das aktuelle Börsenjahr und wohl auch 2009 den Deckungsgrad noch weiter absinken lassen».

Eine weitere Quelle der Unruhe war die Ankündigung des Bundesrats, bis in vierzig Jahren sollten alle öffentlichen Pensionskassen einen Deckungsgrad von 100 Prozent aufweisen. «Bereits unser Ziel eines Deckungsgrades von 70 Prozent im Jahr 2030 erreichen wir nur knapp», sagt Morard.

«Grösste Vorbehalte»

Pierre Marchioni von der SVP zweifelt schlichtweg an, dass die städtische Pensionskasse diesen Deckungsgrad erreichen wird. Er kritisiert, die Kasse schätze die Invaliditätswahrscheinlichkeit zu tief ein. Marchioni macht sich auch Sorgen, weil der Bilanzfehlbetrag um 1,1 Millionen Franken zugenommen hat. Die SVP-Fraktion nimmt die Rechnung deshalb nur «mit den grössten Vorbehalten» zur Kenntnis.

Vor zwei Jahren hat der Gemeinderat Massnahmen ergriffen, um die serbelnde Pensionskasse zu sanieren. Georges Gaillard meinte im Namen der FDP, es sei zu prüfen, ob diese Massnahmen über das Jahr 2011 hinaus verlängert werden sollten. John Clerc (SP), Präsident der Finanzkommission, betonte, die Sanierungsmassnahmen müssten regelmässig überprüft werden: «Wir können nicht sicher sein, dass unsere jetzigen Entscheide morgen noch die richtigen sind.» Und mit Blick auf die Entwicklungen auf dem Börsenmarkt meinte er: «Das Damoklesschwert hängt über unseren Köpfen und unter unseren Stühlen liegen Zeitbomben.»

Kommt der Primatwechsel?

Abschliessend betonte der Gemeindepräsident und Vizepräsident der Pensionskasse, Pierre-Alain Clément (SP), 35 Prozent des Vermögens sei in Immobilien angelegt – und damit ungefährdet. Er tönte an, dass die Umstellung vom Leistungs- auf das Beitragsprimat eine Möglichkeit unter vielen sei, um die Kasse zu sichern.

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