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Sorgen über künftige Kulturpolitik

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Autor: CArole Schneuwly

Freiburg Die Verantwortlichen des Kulturzentrums Nouveau Monde in Freiburg machen sich Sorgen über die regionale Kulturpolitik: Seit die Agglomeration Freiburg die Aufgaben des früheren Gemeindeverbandes Coriolis Promotion übernommen habe, fehle es an einem Ansprechpartner und an klaren Kriterien für die Vergabe von Subventionen. Das sagten Präsidentin Sandra Daguet und Direktor Julien Friderici am Mittwochabend gegenüber den Medien.

Es gehe ihnen nicht darum, via Medien nach Schuldigen zu suchen oder Vorwürfe zu machen, betonten beide. «Wir wollen eine konstruktive Zusammenarbeit und wir wollen dazu beitragen, gute Lösungen für alle Beteiligten zu finden», so Sandra Daguet.

Konkret schlägt das Nouveau Monde vor, kulturelle Akteure und Behördenvertreter an einem runden Tisch zu vereinen, um Bedürfnisse und Subventionskriterien zu definieren. Gefordert sei Oberamtmann Carl-Alex Ridoré, der einem solchen runden Tisch vorstehen sollte.

Die Zeit drängt

Tatsächlich betont Ridoré regelmässig seine Absicht, die regionale Kulturpolitik neu aufzugleisen. Es brauche aber Zeit, um die Lage genau zu analysieren, sagte er zuletzt im Oktober gegenüber den FN.

Doch für das Nouveau Monde drängt die Zeit: Ausschlag für den Schritt an die Öffentlichkeit gab die Tatsache, dass das Kulturzentrum von der Agglomeration Freiburg erst vergangene Woche den Subventionsentscheid für das laufende Jahr erhalten hat. «Das ist viel zu knapp, um ein Budget aufzustellen und einzuhalten», so Julien Friderici. Weil der gemeinsame Beitrag der Agglomeration und der Loterie Romande von 300000 auf 290000 Franken gesenkt worden sei, werde der Jahresabschluss voraussichtlich ein Minus von rund 10000 Franken aufweisen, dies bei einem Gesamtbudget von rund 800000 Franken.

Gleichzeitig betonte Friderici, dass es ihm nicht in erster Linie um diese 10000 Franken gehe. «Finanziell geht es dem Nouveau Monde gut.» Nach einigen schwierigen Jahren habe das Lokal 2009 und 2010 schwarze Zahlen geschrieben und seine Schulden aus den Jahren vor der Eröffnung des Kulturzentrums im Alten Bahnhof reduzieren können.

Angesichts der stabilisierten Lage hofft der Direktor gar, demnächst in den Kreis der Kulturinstitutionen aufgenommen zu werden, deren Subventionen in Dreijahresverträgen geregelt werden. Diese Verträge werden nächstes Jahr für die Periode 2013 bis 2015 neu verhandelt.

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