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Souveräner Auswärtssieg für Düdingen

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Wegen Schnee auf dem Platz musste das 2.-Liga-Spiel zwischen Romont und Düdingen am letzten Samstag verschoben werden. Weil Romont schon das Rückrundenstartspiel gegen Leader Val­lorbe verschoben hat, mussten die Glanebezirkler auf Geheiss des Verbands schon gestern Abend in die Hosen, diesmal bei besten Terrainverhältnissen. Düdingen zeigte einen offensiv gefälligen Fussball und war der klare und verdiente Sieger. Obwohl die Entscheidung erst nach der Pause fiel, hatte der SCD den Match ständig unter Kontrolle, die Heimmannschaft kam in den 90 Minuten gerade mal zu zwei Torschüssen. Kurz vor Schluss erzielte Center Loïc Chatagny mit dem dritten Foulpenalty des Abends wenigstens noch den Ehrentreffer für das enttäuschende Romont. Mit dem Sieg haben die Sensler nicht nur ihren Direktgegner im Klassement überholt, sondern auch den Abstand zum Strich etwas vergrössern können. So wie der SCD in diesem Spiel über grosse Strecken auftrat, sollte er eigentlich mit dem Abstieg nichts zu tun haben.

Klares Chancenplus

Gleich von Beginn weg liessen die körperlich klar überlegenen Düdingen dem Gegner kaum Räume, um sein Angriffsspiel aufzuziehen. Praktisch jeder Zweikampf ging zugunsten des späteren Siegers aus, einige Male musste der Schiedsrichter zur Gelben Karte greifen, wirklich unfair war der Match aber trotz drei Foulpenaltys und einem Ausschluss jedoch nie. SCD-Keeper Kai Stampfli hatte in der ersten Halbzeit keinen einzigen richtigen Schuss zu halten, ganz im Gegensatz zu seinem Gegenüber Florian Perler, der zweimal mirakulös beste Versuche der Gäste mit wachen Reflexen zunichtemachte. Und als er nach einer halben Stunde einmal geschlagen war, rettete Mathieu Bueche für ihn auf der Linie.

Viel spektakulärer verlief dann die zweite Halbzeit, wo alle vier Tore fielen. Zehn Minuten nach dem Wechsel foulte Monteiro den durchbrechenden Gachoud, und den fälligen Elfmeter verwandelte Christoph Catillaz wie später auch das 0:3 souverän. Dazwischen traf Einwechselspieler Lionel Buntschu zum vorentscheidenden zweiten Tor, die Heimabwehr hatte sich dabei ein verfrühtes Osterei ins Netz gelegt. Erst als der SCD in der Schlussphase etwas Tempo aus dem Spiel nahm und Romont alles nach vorne warf, kam dann der Verlierer doch noch zu einigen offensiven Aktionen, ohne dass sich etwas am klaren Verdikt geändert hätte.

Zufriedener SCD-Trainer

Mit diesem Sieg, den sein Team laut Trainer Rolf Rotzetter mehr wollte als sein Gegner, haben die Sensler einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. «Nach einer etwas durchzogenen Startviertelstunde fanden wir immer besser in das Spiel und konnten bis zur Entscheidung viel Tempo machen. Auch nach dem 1:0 haben wir hartnäckig weitergespielt und uns viele Chancen erarbeitet», zog Rotzetter kurz nach dem Match ein zufriedenes Fazit. Während der SCD mit einer geschlossen Mannschaftsleistung überzeugen konnte, blieb Romont weit hinter den Erwartungen seiner Fans zurück. In dieser Verfassung wird es die körperlich viel zu schwache Mannschaft mit wenig Offensivmöglichkeiten schwer haben, nicht noch in den Abstiegsstrudel zu schlittern. Da in der Tabelle noch fast alles möglich ist, darf die Rotzetter-Elf nach dem gestrigen starken Auftritt viel optimistischer in die Zukunft schauen, als die Glanebezirkler, die in den Zweikämpfen meist das Nachsehen hatten.

Telegramm

Romont – Düdingen 1:3 (0:0)

Stade de la Glaney. – 100 Zuschauer. – SR: Matni. Tore: 55. Catillaz (Foulpenalty) 0:1. 72. Buntschu 0:2. 83. Catillaz (Foulpe­nalty) 0:3. 87. Chatagny (Foulpenalty) 1:3.

CS Romont: Perler; Monteiro (73. Outtara), Kolly, Bueche, Amaron; Rey, De Sousa (80. Sieber), Rossier (53. Carmona), Thurnherr (62. Schmutz); Rodrigues, Chatagny.

SC Düdingen: Stampfli; Bürgy (76. Vonlanthen), Marcel Aegerter, Suter, Schwarz; Maic Aegerter (64. Buntschu), Balvis, Catillaz, Bächler (84. Portmann); Nefic; Gachoud (70. Neuhaus).

Bemerkungen: Romont ohne Pinto, Pereira (beide gesperrt); Düdingen ohne Piller (verletzt). – Verwarnungen: Catillaz (7.), Rossier (24.), Rodrigues (34.),Mon­teiro (55.),Kolly (58.), Bächler (72.), Balvis (86.), Chatagny (88.). – Gelb-Rot: Kolly (82. Notbremse).

 

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