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Soziale Institutionen unter einem Dach

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Neu eine Koordinationsstelle im Kanton Freiburg

Nachdem der Bund 2001 beschlossen hatte, die Schaffung von Vorrichtungen für die interinstitutionelle Zusammenarbeit zu fördern, machte sich der Kanton Freiburg daran, sein eigenes Interinstitutionelles Zusammenarbeits-Modell IIZ zu entwickeln. Pilotversuche wurden in Bulle, Murten und Freiburg durchgeführt.Die Freiburger Lösung besteht aus einer Koordinationsstelle, die von den beteiligten Institutionen unabhängig ist. Die Dossiers der betroffenen Personen werden den IIZ-Spezialisten vorgelegt. Bei der Koordinationsstelle arbeiten drei Mitarbeitende der Arbeitslosenversicherung, der Sozialhilfe und der Invalidenversicherung.

Auf Kanton ausgedehnt

Die Aufgabe dieser Fachpersonen – sie wurden hiefür ausgebildet – ist es die Situation der Betroffenen zu klären und ein Betreuungskonzept aufzustellen. «Die betroffene Person wird damit nicht mehr von Stelle zu Stelle geschoben, was oft mit Missverständnissen und sich überschneidenden Leistungen verbunden war», schreibt die Gesundheitsdirektion in einer Medienmitteilung.Nach einer Versuchsphase stimmte der Staatsrat der Ausdehnung der interinstitutionellen Zusammenarbeit auf dem gesamten Kantonsgebiet zu. Das IIZ nimmt den Betrieb im Laufe des Jahres 2007 auf. Das Freiburger IIZ-Modell, das seit 2001 in Aufbau ist und bisher mit etwa hundert Personen getestet wurde, habe seine Wirksamkeit erwiesen.

Präventive Wirkung

Dank der rascheren Erkennung von komplexen Fällen habe die IIZ eindeutig präventive Wirkung und fördere die soziale und berufliche Eingliederung der Betroffenen, heisst es weiter.In der Schweiz wie in Freiburg nimmt die Zahl der Personen zu, die sich gleichzeitig an die Einrichtungen der Arbeitslosenversicherung, der Invalidenversicherung und der Sozialhilfe wenden. Schätzungen zufolge sind fünf bis zehn Prozent der Leistungsempfängerinnen und Leistungsempfänger – das heisst etwa 600 Personen im Kanton – von Arbeitslosigkeit betroffen und gleichzeitig mit gesundheitlichen und sozialen Problemen konfrontiert. Die Rückkehr auf den Arbeitsmarkt werde dadurch deutlich erschwert.Mit der Koordinationsstelle wird keine neue Institution geschaffen. Die beteiligten Institutionen stellen ihre eigenen Mitarbeitenden zur Verfügung und teilen sich die Bearbeitungskosten. il

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