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Sozialversicherungen unter einem Dach

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Während die geladenen Gäste unter einem Vordach der Kantonalen Gebäudeversicherungsanstalt einen kleinen Imbiss einnahmen, ertönte auf der angrenzenden Wiese bereits der Baulärm des Baggers. Soeben hatte die Freiburger Sozialdirektorin Anne-Claude Demierre (SP) in der Baggerkabine noch den symbolischen Spatenstich für den Erweiterungsbau ausgeführt, und Minuten danach begann auf der Wiese die Einrichtung des provisorischen Parkplatzes. Die Baubewilligung für das Projekt war Mitte Woche eingetroffen.

Die Sozialversicherungsanstalt ist eine öffentlich-rechtliche Einrichtung und umfasst die kantonale AHV-Ausgleichskasse, die Familienausgleichskasse und die IV-Stelle. Die total 250 Mitarbeiter sind derzeit noch in verschiedenen Gebäuden in Givisiez untergebracht, die Mehrheit von ihnen in einem Bau an der Impasse de la Colline 1 aus dem Jahr 1973, der Ende der 1980er-Jahre noch um zwei auf fünf Etagen erweitert worden war.

Eröffnung im Herbst 2019

Bis in zwei Jahren sollen diese Mitarbeiter der verschiedenen Stellen unter einem Dach vereint sein. Es entsteht ein Anbau auf dem jetzigen Parkplatz vor dem Eingang, der mit Fussgängerbrücken auf den verschiedenen Etagen mit dem bisherigen Gebäude verbunden wird. Dazu wird das aktuelle Gebäude nach Minergie-Anforderungen saniert und auf dem Dach werden Sonnenkollektoren installiert. Auch entsteht ein Parkhaus unter dem Anbau und dem Empfangsbereich.

Die Kosten für die Erweiterung des Sozialversicherungsgebäudes werden auf rund 25 Millionen Franken veranschlagt. Gemäss Anne-Claude Demierre werden die Baukosten die Staatskasse nicht belasten. Das Projekt wird durch verfügbare Mittel der Familienausgleichskasse finanziert. Deswegen musste auch der Staatsrat dem Parlament kein Kreditgesuch vorlegen. Gemäss Direktor Hans Jürg Herren ist die Familienausgleichskasse zu einer Reservenbildung von 20 Prozent der Jahresleistung verpflichtet, so dass genügend Liquidität vorhanden ist. AHV und IV sind Werke des Bundes und bringen als Mieter zusätzliche Mittel.

Laut den Ausführungen von Staatsrätin Demierre kamen vor sieben Jahren die ersten Diskussionen für einen solchen Erweiterungsbau auf. 2012 bildete sich eine Baukommission, die die Bedürfnisse, die Machbarkeit und schliesslich auch die finanziellen Möglichkeiten abklärte.

Ein Freiburger Projekt

2015 wurde dann ein Architekturwettbewerb lanciert, für den Demierre als Jury-Präsidentin amtierte. «Zahlreiche Dossiers, auch aus dem Ausland, gingen ein», so Demierre. «Die Projekte blieben bis zum Schluss anonym. Umso grösser war deshalb die Überraschung und Freude, dass mit Rey + Basso Ricci ein junges Stadtfreiburger Architekturbüro zum Zug kam.» Die Bauarbeiten stehen unter der örtlichen Leitung des Freiburger Büros Chappuis Architectes.

Am Siegerprojekt «Passerelle» lobte Demierre die einfache, aber zugleich elegante Architektur. Dies entspreche ganz dem Image der Sozialversicherungsanstalt. Ein Glaspalast wäre fehl am Platz gewesen, meinte sie. Die verschiedenen Bauepochen des alten und des neuen Gebäudes sollen dabei gut sichtbar sein. Der Betrieb der Sozialversicherungsanstalt wird während der Bauarbeiten im derzeitigen Gebäude gewährleistet sein. Für die Besucher entsteht ein provisorischer Eingang.

Zahlen und Fakten

Mitarbeiterzahl ändert kaum

Die Kantonale Sozialversicherungsanstalt besteht aus der AHV-Ausgleichskasse, der Familienausgleichskasse und der IV-Stelle. Derzeit arbeiten an diesen drei Stellen rund 250 Mitarbeiter. Dies wird auch mit der Erweiterung etwa gleich bleiben. Der bisherige und der neue Bau haben je fünf Etagen. Eine Verbindung gibt es auf drei Ebenen. Die Baukosten betragen 25 Millionen Franken.

uh

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