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SP See mit voller Liste

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Zwei weitere Grossratskandidaten

Schon vor drei Monaten hatte die SP See als erste Partei des Bezirks ihre Grossratskandidaten nominiert und vorerst 11 von 13 möglichen Anwärtern präsentiert (siehe FN vom 13. Juni). Die Sommerferien haben die Sozialdemokraten offenbar sinnvoll genutzt. Wie die Bezirkspartei in einem Communiqué vom Donnerstag mitteilt, hat sie inzwischen zwei weitere Personen zu einer Kandidatur in das Kantonsparlament bewegen können.Es handelt sich dabei um Otto Schöb, Metzgermeister und Hausmann aus Courtion, sowie um Jonas Lichtenhahn, Schreinerlehrling aus Agriswil (Gemeinde Ried). Die SP-Bezirksparteien Broye und See stellen ihre Kandidaten diesen Samstag im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung auf dem Mont Vully gemeinsam vor. Rendezvous ist um 11 Uhr auf dem Gipfel des Wistenlacherbergs, danach geht es weiter in der Sporthalle Jordilla in Lugnorre.

Vorbehalte bei Poyabrücke

«Zur kantonalen Vorlage über den Bau der Poyabrücke hat der Vorstand der SP See in einer eng ausgegangenen Abstimmung die Ja-Parole beschlossen, allerdings mit einem Vorbehalt», schreibt die Partei. Bedenken hegt die Bezirkspartei angesichts einer möglichen Richtungsänderung in dem Sinne, dass der Kredit seitens des Bundes mit massiven Zuschüssen für den Autobahnbau aufgestockt werden könnte. Zeichen in diese Richtung habe es jedenfalls in der Kommission des Nationalrats gegeben, heisst es. «Sollte es zu einer zweiten Avanti-Vorlage kommen, trotz des wuchtigen Volks-Neins im Februar 2004, so behält sich die Partei vor, trotz ihrem Ja zur Poya-Brücke ein allfälliges Referendum zu unterstützen.»Die SP See spricht sich einstimmig gegen die zwei eidgenössischen Gesetzesvorlagen zum Ausländergesetz und zum Asylgesetz aus, die sie als Reaktion der Angst und des Misstrauens ansieht. «Wenn die Schweiz der Versuchung nachgibt, sich einfach überall zurückzuziehen, wo kein Zwang zur Öffnung besteht, ist es mittel- und langfristig um ihre Entwicklung in der Welt des 21. Jahrhunderts schlecht bestellt», lautet die Meinung der SP See.Zur Annahme empfohlen wird von der SP See hingegen die Kosa-Initiative, mit der laut Communiqué deutlich zum Ausdruck gebracht werde, dass die AHV als wesentlicher Pfeiler des Sozialversicherungswesens prioritär gefördert werden müsse. Die Unterstützung dieser Institution sei ein Akt der Solidarität, der es wert sei, dass der Bund und die Kantone ein finanzielles Opfer erbringen würden. «Es sollte selbstverständlich nicht so sein, dass die Mindereinnahmen von Bund und Kantonen auf Kosten der schwächsten Teile der Bevölkerung wettgemacht werden», hält die Partei abschliessend fest. FN/Comm.

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