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SP Sense weiterhin auf der Suche

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Wen unterstützen die linken Parteien im Wahlkampf um den frei werdenden Sitz im Oberamt des Sensebezirks? Die SP Sense lässt die Frage, ob sie einen eigenen Kandidaten nominieren wird, um im Herbst gegen das bürgerliche Trio um Andreas Freiburghaus (FDP), Albert Studer (CVP) und Markus Zosso (SVP) anzutreten, weiterhin offen. An ihrer Mitgliederversammlung in Schmitten beschlossen die knapp 20 Anwesenden gestern Abend – und entgegen eines Antrages von Bezirksparteipräsident Olivier Flechter –, die Suche nach einem eigenen Kandidaten fortzusetzen.

«Sich die Zeit nehmen»

«Wir sind seit Monaten auf der Suche und haben zahllose Gespräche geführt. Trotzdem konnten wir bis jetzt niemanden finden», gab Flechtner Einblick in eine harzig verlaufende Suche. Aus der Versammlung sprachen sich mehrere SP-Mitglieder dafür aus, die Flinte nicht voreilig ins Korn zu werfen. «Wenn wir uns heute definitiv gegen eine eigene Kandidatur entscheiden, sind wir im Herbst plötzlich die grossen Abwesenden», meinte etwa Alt-Ständerat Otto Piller. Er plädierte dafür, weitere Anstrengungen zu unternehmen: «Diese Zeit müssen wir uns einfach nehmen.» Welchen Kandidaten die SP Sense unterstütze, könne auch von der Mitte links–CSP abhängen, sagte ein anderes Mitglied: «Allenfalls ist eine Allianz möglich?» Die CSP Sense hatte am Mittwoch darüber informiert, eine eigene Kandidatur für das Oberamt präsentieren zu wollen (die FN berichteten). «Es gibt diesbezüglich Gespräche zwischen den beiden Parteien», sagte Flechtner und zeigte sich über den Kampfgeist seiner Mitglieder erfreut: «Ich bin froh, dass ihr euch in den Sektionen nochmals auf die Suche machen wollt. Das ist ein starkes Zeichen.»

Auf der Suche befindet sich die Partei derzeit auch nach Kandidierenden für den Grossen Rat. «Wir gehen davon aus, bis zum Wahlkongress im August eine volle Liste mit Kandidaten aus allen Regionen präsentieren zu können», sagte Flechtner. «Dann ist auch ein Sitzgewinn möglich», stimmte Piller auf die anstehenden Wahlen ein.

Einen Rückblick auf die vergangenen Wahlen gab Flechtner in seinem Jahresbericht. Er würdigte dabei das grosse Engagement aller Kandidierenden an den eidgenössischen und kommunalen Wahlen. Dass alle Sensler SP-Sektionen bis auf eine ihre Mandate in den Gemeindewahlen halten konnten, wertete Flechtner als Erfolg. Dass es der SVP gelang, auf Kosten der CVP und der CSP ihre Sitzstärke auszubauen, stimmte ihn aber auch nachdenklich: «Der Rechtsrutsch dürfte zu einer Verschärfung des Tones in den Debatten führen.»

 

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